Und immer wieder Lüdinghausen

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Das Bundesligaduell gegen den BC Beuel war ein rasanter Auftakt in das Badmintonjahr 2015. Nun stehen in den kommenden Tagen weitere Topduelle für den örtlichen Bundesligisten, den 1. BV Mülheim, an. Die deutsche Badmintonelite gibt ihr Stelldichein und präsentiert sich in gleich zwei Ligaspielen dem heimischen Mülheimer Publikum.

Am Dienstag, den 20. Januar ab 19:00 Uhr kommt es in der RWE-Sporthalle zum Duell der beiden besten Mannschaften der vergangenen Saison. Als deutscher Vizemeister empfängt der 1. BV Mülheim den amtierenden Titelträger, den SC Union Lüdinghausen. Die Spiele gegen die Münsterländer scheinen immer nach dem gleichen Muster zu verlaufen. „Zwei bzw. vier Spieler jagen dem Badmintonball hinterher und am Ende gewinnt immer Lüdinghausen.“, würde Gary Lineker die Matches beschreiben. Stets liefern sich beide Teams ausgeglichene Spiele, aber immer mit dem besseren Ende für Lüdinghausen. Nach eventuellen Schwächen des Gegners befragt, unterstreicht BVM-Trainer Boris Reichel die Ausgeglichenheit der gegnerischen Mannschaft: „Klassische Schwächen sind bei Lüdinghausen nicht auszumachen“. Die Verfolger sitzen dem 1. BV Mülheim mit nur wenigen Punkten Abstand im Nacken. Zur Absicherung des zweiten Tabellenplatzes würde ein Sieg also gut tun. Und wenn keine unverhoffte Krankheit ausbricht, ausnahmsweise alle Flieger aus England pünktlich sind oder nichts sonstiges Unvorhersehbares passiert, wird am kommenden Dienstag auch nach langer Zeit mal wieder die beste Mülheimer Mannschaft antreten. Ein besonderer Leckerbissen wartet im Dameneinzel auf das Publikum. Mit Judith Meulendijks trifft die ligabeste und in der aktuellen Bundesligasaison noch ungeschlagene Spielerin auf die aktuelle deutsche Meisterin im Dameneinzel, die an Weltranglistenplatz 35 geführte Karin Schnaase. Damit die Siegesserie der Niederländerin nicht reißen soll, erwartet sie ein verdammt hartes Stück Arbeit. Nach der 2-4 Hinspielniederlage haben sowohl Dmytro Zavadsky also auch das Herrendoppel Marcus Ellis und Jorrit de Ruiter noch eine Rechnung mit ihren Gegnern offen. Beide Matches waren Anfang November vollkommen ausgeglichen und wurden jeweils denkbar knapp sowie teilweise mehr als unglücklich verloren. Zwei erfolgreiche Revanchen wären also der Schlüssel zum Erfolg. Es wäre der erste Sieg gegen den unbequemen Gegner seit dem 3. Oktober 2012.
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