VfB dreht in der zweiten Halbzeit mächtig auf

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Unter Flutlicht drehten die in schwarz-spielenden Speldorfer auf dem Nebenplatz des PCC-Stadions in der zweiten Hälfte auf. (Foto: RuhrText)

Die Bilder nach dem Ende der beiden Halbzeiten hätten nicht unterschiedlicher sein können: Zur Pause des Oberliga-Spiels beim VfB Homberg schlichen die Fußballer des VfB Speldorf mit hängenden Köpfen in die Kabine, weil sie unmittelbar vor dem Pausenpfiff das 0:1 kassiert hatten. 45 Spielminuten später waren die Mülheimer bester Laune, denn sie hatten das Auswärtsspiel beim Namensvetter VfB noch mit 4:1 (0:1) gewonnen.

Die erste Halbzeit verlief, was die Chancen betrifft, ausgeglichen. Allerdings offenbarten die Mülheimer große Probleme im Spielaufbau und hatten Glück, dass Homberg aus den vielen Fehlpässen keine großen Möglichkeiten kreierte. Selbst erspielten sich die Mülheimer zwei kleine Chancen, doch es sollte beim 0:0 zur Pause bleiben. Fast. Denn in der Nachspielzeit schienen die Gäste schon mit den Gedanken in der Kabine zu sein und wurden durch das 0:1 von Patrick Dertwinkel bestraft.

In Durchgang zwei mussten die Speldorfer noch einen Schreckmoment überstehen, als der eingewechselte Innenverteidiger Maximilian Heckhoff einen Rückpass genau in den Lauf von Dennis Wibbe spielte, Keeper Kai Gröger konnte den Ball gerade noch rechtzeitig mit dem Fuß wegschlagen.

Ob das der Weckruf für den VfB aus Mülheim war? Jedenfalls drehten die Gäste anschließend das Spiel. Erst staubte Neuzugang Pierre Nowitzki nach einem Freistoß ab, dann erzielte Abdul Rahman Yussif ein Billardtor - aus kurzer Distanz schoss er Hombergs Keeper Philipp Gutkowski an, der wehrte den Ball aber genau gegen Yussifs Körper ab und von dort aus prallte das Leder doch ins Tor.

Anschließend überließen die Mülheimer dem anderen VfB das Feld. Die riskante Spielweise ging auf, denn Janis Timm erzielte per Konter das 3:1. Der eingewechselte André Panz legte per direktem Freistoß sogar noch noch. "Es war am Ende vielleicht etwas zu hoch", gestand ein rundum glücklicher Christian Mikolajczak nach dem Spiel. Die Basis für den geplanten Mannschaftsabend war gelegt.
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