VfB gewinnt umkämpftes Spiel in Krefeld

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Janis Timm sicherte dem VfB durch seine beiden Tore den Auswärtssieg. (Foto: RuhrText)

Wer einen müden Winterkick bei trüben Verhältnissen erwartet hatte, der wurde zum Rückrundenauftakt der Fußball-Oberliga Niederrhein eines besseren belehrt. Das Duell zwischen dem VfR Krefeld-Fischeln und dem VfB Speldorf bot sieben Tore, viele packende Zweikämpfe und einen Trainer, der aus dem Innenraum verwiesen wurde.

100 Zuschauer sahen an der Kölner Straße in Krefeld einen Tabellenvorletzten, der couragiert begann, aber dann doch zunächst einem Rückstand hinterher laufen musste. Esad Morina besorgte in der 19. Minute das 1:0 für Speldorf. Doch das gab den Mülheimern nicht die nötige Sicherheit und bedeutete für die Krefeldern offenbar keinen bösen Nackenschlag. Denn sie spielten weiterhin nach vorne und drehten bis zur 34. Minute das Spiel. Dank des Treffers von Pierre Nowitzki war das Ergebnis zur Pause wieder ausgeglichen.

Doch der VfB lief erneut einem Rückstand hinterher. Die Mülheimer waren in der Abwehr zu unkonzentriert, als sie sich über einen abgepfiffenen Konter ärgerten. Für einige Minuten lagen die Nerven blank und Fischeln hätte beinahe das 4:2 nachgelegt. Speldorfs Trainer Christian Mikolajczak platzte endgültig der Kragen, als er einen ansivisierten Wechsel nicht durchführen konnte, weil der Schiedsrichter das Spiel stattdessen fortsetzte. Nach einer kurzen Auseinandersetzung mit dem Coach schickte der Unparteiische ihn hinter die Bande.

Nach einigen Minuten gewannen die Mülheimer aber ihre Fassung zurück. Janis Timm vollendete einen sehenswerten Angriff mit dem 3:3-Ausgleich. Damit war noch nicht genug: Als die Mülheimer in der 84. Minute den Krefelder Schlussmann ausgespielt hatten, lief Timm mit dem Ball ins leere Tor - 4:3 für Speldorf.

Durch den Sieg vergrößerten die Mülheimer ihren Vorsprung auf die Abstiegsränge auf vorerst zehn Punkte und kletterten um eine Position auf den zehnten Platz. Am Sonntag muss der VfB zum Cronenberger SC nach Wuppertal.
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