St. Theresia im Mittelpunkt

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Rund um die 125 Jahre alte Kirche St. Theresia feiern die Gemeinde und der ganze Stadtteil. Foto: privat

Gemeindefest und Tag des offenen Denkmals locken Besucher

Diesen Termin werden sich alle Selbecker reserviert haben, und nicht nur für sie lohnt sich ein Besuch in Mülheims südlichem Stadtteil. Am Sonntag, 10. September, feiert die Kirche Sankt Theresia in Selbeck das Gemeindefest. 125 Jahre besteht das Bauwerk mittlerweile im Süden der Stadt und zeitgleich ist auch „Tag des offenen Denkmals“. Dies sind gleich drei Gründe um den Stadtteil zu besuchen!

Vor 125 Jahren wurde in Selbeck der Grundstein der katholischen Kirche Sankt Theresia von Avila gelegt. Damals, inmitten der Bergbausiedlung an der Karl-Forst-Straße, entstand das beeindruckende Backsteingebäude am südlichsten Zipfel von Mülheim an der Ruhr. Die letzten 125 Jahre waren sehr ereignisreich. Im ersten und zweiten Weltkrieg verlor die Kirche sogar kurzzeitig die Glocken. Sankt Barbara wurde im ersten Weltkrieg eingeschmolzen und später dann durch Sankt Jakobus ersetzt. Die große Theresien-Glocke wurde im zweiten Weltkrieg beschlagnahmt und zum Kriegsende auf dem Hamburger Glockenfriedhof wiedergefunden. Um daran zu erinnern werden auch dieses Jahr zum Gemeindefest die Glocken läuten und Gäste aus nah und fern einladen.

Das Gemeindefest rund um den „Selbecker Dom“ findet am Sonntag, 10. September, statt und beginnt um 10.30 Uhr mit einem Familiengottesdienst. Bis 17.30 Uhr wird dann für jung und alt ein reichhaltiges Programm angeboten.

So finden um 12 Uhr und 15 Uhr Kirchenführungen statt. Hier erfährt man noch mehr über die Geschichte der Kirche, sowie einzelner Elemente wie die Kirchenfenster, die Schutzpatronen und den Altar. Da am 10.September auch Tag des offenen Denkmals ist, wird ein Schwerpunkt der Führungen auf dem Motto „Macht und Pracht“ liegen.

Für die Kinder werden den Tag über Spiele angeboten. Trödelstand und Tombola sind ebenfalls vorhanden. Und natürlich wird auch für das leibliche Wohl mit Reibekuchen, Pommes und Fleisch vom Grill gesorgt. In der Cafeteria kann bei Kaffee, Waffeln und Kuchen geklönt werden, nachdem um 14 Uhr das „offene Singen“ in der Kirche stattfand.
Der Erlös des Festes kommt, wie in den Jahren zuvor, den gemeinnützigen Projekten des Fördervereins zu Gute, insbesondere im Bereich Jugend- und Erwachsenenarbeit sowie der Erhaltung der 125 Jahre alten denkmalgeschützten Kirche.
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