Willkommen in Mülheim verteilt Schultüten: Überwältigende Unterstützung macht die Schultüten-Aktion erst möglich

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Sahra Harba, Rabia Alkatlbe, Cristina Dos Santos- Strauß, Reinhard Jehles, Abdulkader Harba, Sally Harba und Hans-Jürgen Loef von der Initiative Willkommen in Mülheim packen Schultüten. Foto: PR-Foto Köhring/SH

Für 1500 ABC-Schützen beginnt am 31. August das Schulleben. Für 510 von ihnen gibt es eine besondere Überraschung. 56 Helfer der Initiative Willkommen in Mülheim packen für sie Schultüten. Es sind Kinder aus deutschen und ausländischen Familien, die von der Sozialagentur betreut werden und die ohne die WIM-Aktion wohl keine Schultüte bekommen würden.

Doch die WIM und ihre ehrenamtlichen Helfer allein hätten auch keine 510 gut gefüllten Schultüten zusammenbekommen, wenn sie keine Sponsoren gefunden hätten. So stellt die Metro die Süßigkeiten zur Verfügung, die den I-Dötzchen ihren Schulanfang versüßen sollen. Martina Floret, Inhaberin der Saarner Apotheke an der Düsseldorfer Straße, hat die Schulmaterialien, wie Hefte, Stifte und Malkästen gestiftet, die den Schultüten-Empfängern den Schulstart erleichtern sollen. Vom Verleger-Ehepaar Stascheit und ihrer Kulturstiftung Selbstlos kommen Bilder- und Lesebücher. Außerdem haben die WIM-Aktivisten um den an der Solinger Straße ansässigen Deko-Druck-Unternehmer Reinhard Jehles in die eigene Tasche gegriffen, um die Schultüten auch mit Spielzeug und bunten Regenschirmen komplett zu machen.

„Wir hatten ursprünglich nur mit 200 bis 300 Kindern gerechnet. Deshalb bin ich sehr dankbar für die überwältigende Hilfs- und Spendenbereitschaft, die uns die Schultütenaktion in diesem notwendigen Umfang ermöglicht hat“, sagt Jehles. Und wie kommen die Kinder zu ihren Schultüten? Ganz einfach. Am 28. und 29. August können ihre Eltern die Schultüten zwischen 12 und 17 Uhr in dem von der Mülheimer Wohnungsbaugenossenschaft zur Verfügung gestellten WIM-Kaufhaus an der Friedrich-Ebert-Straße 4/6 die Schultüten abholen. Angesichts der Tatsache, dass jetzt immer mehr Flüchtlinge in eine eigene Wohnung ziehen und dort einen eigenen Haushalt ausstatten müssen und die Mülheimer Flüchtlingscamps auf Selbstversorgung umgestellt werden, hofft der ehrenamtliche WIM-Manager Jehles, dass wieder mehr Geld- und Sachspenden für die Flüchtlinge ankommen werden.



Spenden und helfende Hände werden weiterhin gebraucht



„Und natürlich brauchen wir immer wieder helfende Hände“, ergänzt seine ehrenamtliche Assistentin Cristina Dos Santos-Strauß. Die 43-jährige Erzieherin geht mit gutem Beispiel voran. Sie begleitet und betreut zurzeit eine vierköpfige Flüchtlingsfamilie aus Syrien. „Die Flüchtlinge, die zu uns kommen, brauchen jemanden, der sie an die Hand nimmt und ihnen zeigt, wie das Leben bei uns funktioniert. Aber laufen müssen sie natürlich selbst“, beschreibt Dos Santos-Strauß ihren Ansatz der Hilfe zur Selbsthilfe.

Weitere Auskünfte gibt Reinhard Jehles unter den Rufnummern: 0208-46 09 48 oder: 0177 - 46 09 600 sowie per E-Mail an: info@jehles.de Thomas Emons
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