Bergbautradition: Skulptur auf ehemaligem Zechengelände in Neukirchen-Vluyn

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Der Bergmann wurde im Beisein der Künstler sowie der Mitglieder des Sponsorenkreises und der Stadt Neukirchen-Vluyn auf dem verbindenden Grünstreifen an der Niederrheinallee, gegenüber den Fördertürmen, aufgestellt. Foto: privat
Schon seine Größe von 4,40 Meter imponiert. Am Landschaftsband auf dem ehemaligen Zechengelände Niederberg wurde eine stählerne Bergmann-Skulptur der Künstler Anatol Herzfeld und Frank Merks installiert.

Die aus Cortenstahl gefertigte Skulptur des Beuys-Schülers Anatol, die er gemeinsam mit Frank Merks auf dem Gelände des „Seewerks“ in Moers gefertigt hat, wurde vom „Sponsorenkreis Wirtschaft & Kultur“ finanziert. Die Mitglieder stellen den Bergmann der Stadt zur Verfügung, um auf die wichtige Epoche des Bergbaus in Neukirchen-Vluyn hinzuweisen, der die Stadt und ihre Entwicklung maßgeblich geprägt hat. Mögliche weitere Skulpturen zu anderen wichtigen Meilensteinen der Stadtgeschichte sind nicht ausge-schlossen.

Der Bergmann wurde im Beisein der Künstler sowie der Mitglieder des Sponsorenkreises und der Stadt Neukirchen-Vluyn auf dem verbindenden Grünstreifen an der Niederrheinallee, gegenüber den Fördertürmen, aufgestellt. Es folgt noch eine Beleuchtung, sodass die eindrucksvolle Skulptur auch bei Dunkelheit für einen neuen Blickfang auf dem ehemaligen Zechengelände sorgt. „Der Bergmann war seit langem beim Sponsorenkreis im Gespräch. Ich danke den neun Mitgliedern, dass sie diese beein-druckende Arbeit zweier renommierter Künstler für unsere Stadt möglich gemacht haben. Sie ist ein weiterer identitätsstiftender Baustein für Neukirchen-Vluyn und für das, was auf dem Areal der ehemaligen Zeche entsteht“, zeigte sich Bürgermeister Harald Lenßen dankbar.
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