Ingeborg Nimwegen´s "Abendrot"

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Sonnenuntergang über Sevelen
Ein weiteres Gedicht aus der Feder der Gründerin des Autorenkreises Neukirchen-Vluyn habe ich hier eingestellt. Damit möchte ich an sie und ihre Texte erinnern.

Abendrot

Über den Dächern, am Rande der Stadt,
färbt sich der Himmel in flammender Glut.
Eben noch hat das Sonnenrund matt
wie ein roter Ball in den Bäumen geruht.

Dann ist es langsam verschwunden im Dunst.
Schickte noch einmal ein helles Blinken,
wie einer leuchtenden Stunde Gunst,
wie letzte Tropfen vom Rande wir trinken.

Und wie die Röte bei einem Blick,
steigt auch die Glut in den Himmel auf.
Sinkt langsam hinter die Wolken zurück.
Trifft uns des kühlenden Abendwinds Hauch.

Ist dann der letzte Schimmer verflogen.
ziehen die Sterne auf zur Wacht.
Was immer wir in unseren Herzen erwogen,
wir nehmen es mit in das Schweigen der Nacht.

23. November 1992 - Ingeborg Nimwegen
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Rüdiger Pinnig aus Neukirchen-Vluyn | 05.10.2015 | 07:54  
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Armin Mesenhol aus Kamp-Lintfort | 05.10.2015 | 08:13  
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Anastasia-Ana Tell aus Essen-Ruhr | 05.10.2015 | 11:55  
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