Stabiler Partner: Neukirchen-Vluyn zu Besuch in Cottbus

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Treffen im Cottbuser Rathaus (v.l.): Sozialdezernent Berndt Weiße, Dr. Reinhard Richter (Beirat Paul-Gerhardt-Werk), Silke Ullrich (Regionalleiterin Paul-Gerhardt-Werk), Mathias Türpitz (Verwaltungsdirektor Neukirchener Erziehungsverein), Dagmar Friehl (Geschäftsführerin Paul-Gerhardt-Werk), Kornelia Kuhn (Vorsitzende des Stiftungsrats der Stiftung Neukirchener Kinder- und Jugendhilfe), Oberbürgermeister Frank Szymanski, Siegmund Ehrmann MdB (Aufsichtsratsvorsitzender des Neukirchener Erziehungsvereins), Ch
Zum Neukirchener Erziehungsverein gehört auch das Paul-Gerhardt-Werk in Cottbus, das sich um Kinder, Jugendliche und Familien kümmert.


„Wir sind mit der Arbeit des Paul-Gerhardt-Werkes in unserer Stadt sehr zufrieden“: Mit diesen Worten begrüßte der Oberbürgermeister von Cottbus, Frank Szymanski, jetzt eine Delegation von Aufsichtsrat, Vorstand und Geschäftsführung des Neukirchener Erziehungsvereins. Die Stadt und das PGW seien seit vielen Jahren miteinander verbunden und sehr gute Partner, so der Oberbürgermeister weiter.
In Cottbus und in den Landkreisen Elbe-Elster und Spree-Neiße bietet das Werk differenzierte ambulante und stationäre Hilfen für Kinder, Jugendliche und Familien an. Ein weiterer Standort ist Berlin, wo Jugendsozialarbeit und die Betreuung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge im Vordergrund stehen.
Das erläuterten der Aufsichtsratsvorsitzender Siegmund Ehrmann und die Geschäftsführerin des Paul-Gerhardt-Werkes, Dagmar Friehl. Insgesamt hat das Paul-Gerhardt-Werk rund 190 Beschäftigte.
Der Oberbürgermeister und Sozialdezernent Berndt Weiße betonten in dem rund einstündigen Gespräch im Rathaus, dass Cottbus in der ambulanten und stationären Kinder- und Jugendhilfe verlässliche Partner brauche, die stabil am Markt seien. Die Stadt habe in diesem Bereich kaum eigene Strukturen und setze auf kompetente Träger.
Im Vordergrund stehe die Frage, was wichtig für Kinder, Jugendliche und Familien sei, so Weiße. Für das Paul-Gerhardt-Werk sei auch die Tarifbindung ihrer Mitarbeiter von großer Bedeutung, betonte Regionalleiterin Silke Ullrich. Das Paul-Gerhardt-Werk ist Mitglied im Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Pfarrer Hans-Wilhelm Fricke-Hein, Direktor des Neukirchener Erziehungs-vereins, erinnerte daran, dass aus der Stiftung Neukirchener Kinder- und Jugendhilfe mittlerweile auch Geld nach Cottbus geflossen ist. Die Neugestaltung des Außengeländes am heilpädagogischtherapeutischen Zentrum „Käthe-Kollwitz-Haus“ an der Puschkinpromenade sei im vergangenen Jahr zu großen Teilen aus Stiftungsmitteln finanziert worden. Die Stiftung war 2002 unter anderem von Lesern des Neukirchener Kalenders gegründet worden, den der Erziehungsverein herausgibt.
Im Anschluss an das Treffen im Rathaus besuchte der Aufsichtsrat des Erziehungsvereins im Rahmen einer zweitägigen Tour Einrichtungen der Jugend- und Familienhilfe des Paul-Gerhardt-Werkes in Cottbus und Forst sowie das vom Erziehungsverein betriebene Wohnheim für Autisten in Berlin-Weißensee.
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