Neues Leben am Niederberg

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Das "neue" Niederberg nimmt Formen an. Foto: Friedhelm Heinze
Auf Niederberg kommen die nächsten Häuslebauer zum Zuge: Das zweite Wohnquartier ist unter Dach und Fach. Bei der letzten Informationsveranstaltung war die Bude rappelvoll und das Interesse enorm.

Vertriebsleiter Christoph Happe von der RAG Montan Immobilien, die für die Vermarktung des Geländes zuständig ist, war mehr als zufrieden: „Ein Selbstläufer.“ In Zahlen: Von 38 Grundstücken, die „angepriesen“ wurden, waren 35 bereits am Tag nach der Veranstaltung verplant. „Manche Leute haben bei der Zusage vor Glück geweint“, so Happe. Im Umkehrschluss heißt das, dass viele Interessenten auf den dritten Bauabschnitt warten müssen - übrigens nicht nur Neukirchen-Vluyner.

Die zweite Erschließung liegt von der Niederrheinallee aus gesehen nördlich hinter dem ersten Wohnquartier in Richtung Schulzentrum. Nachdem im ersten Wohnquartier alle Baugrundstücke an private Bauherren sowie an den Bauträger Traumhaus veräußert wurden, stehen nun 38 weitere Grundstücke im zweiten Wohnquartier zur Verfügung. Auch dieses erhält durch die großzügig dimensionierten Grün- und Freiflächen einen „grünen Rahmen“ und zeichnet sich durch eine günstige Verkehrsanbindung - der Autobahnanschluss befindet sich in unmittelbarer Nähe - sowie die gute Erreichbarkeit des Schulzentrums aus.

Jahrzehntelang war das Bergwerk Niederberg nicht nur Arbeitgeber für die Bevölkerung, es bestimmte mit seinen imposanten Gebäuden auch das Stadtbild zwischen Neukirchen und Vluyn. Am 31. Dezember 2001 wurde es stillgelegt. Doch das Ende der Kohleförderung sollte nicht gleichzeitig das Ende dieser Fläche bedeuten. Nun kann hier „neues Leben“ einziehen.
Eine solch riesige Fläche wie Niederberg mit etwa 80 Hektar spielt für ganz Neukirchen-Vluyn natürlich eine wichtige Rolle. Sie liegt zwischen den beiden Stadtteilen, hat sie bisher aber auch immer voneinander getrennt. Als Bergwerk war sie ein Gebiet, das wenig mit seiner Umgebung zu tun hatte.
Mit neuen Nutzungen für Niederberg soll sich dies ändern. Die Besucher sollen sich die Fläche - etwa 50 Hektar - dann nicht nur anschauen können, man soll hier auch wohnen und arbeiten, einkaufen und seine Freizeit verbringen. Den größten Teil der Fläche soll ein neues Wohngebiet einnehmen. Das ehemalige Zentrum des Bergwerks soll auch die Mitte des „neuen“ Niederbergs werden.
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