Niederrheinbahn ermöglicht Teilhabe an Rhein-Ruhr-Metropolregion!

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Am Rande der Aktion: Jochen Gottke mit Parteichefin Elke Buttkereit und MdB Siggi Ehrmann (v.l.)
Neukirchen-Vluyn: Rathaus |

Wenn selbst strömender Dauerregen rund 40 Menschen von einer Info-Veranstaltungs-Teilnahme nicht abhält, muss schon Interessantes geboten werden. Die dritte Jochen-Gottke-AKTION mit dem Thema "Reaktivierung der Niederrheinbahn" bot neben der Einführung ins Thema (Bahnverbindung Duisburg-Moers-NV bzw. Kamp-Lintfort mittels sogenannter Flügelung) durch den Bürgermeisterkandidaten Jochen Gottke, mit Lothar Ebbers und Hubert Dieregsweiler hochkarätige Experten vom Fahrgastverband ProBahn. „Wenn jetzt alle Akteure bis zum Jahresende Gas geben, werden Neukirchen-Vluyn und Kamp-Lintfort in gut 5 Jahren per Schienennetz erreichbar sein“, war Gastgeber Gottke am Ende überzeugt.


Für Überraschung sorgte Lothar Ebbers, Pressesprecher von ProBahn und gleichzeitig Verbindungsmann zum Verkehrsausschuss des Landtages, von dem er am Nachmittag gerade mit einer frischen Meldung zur Kulturhalle angereist kam. „Bis zum Jahresende soll der Bedarfsplan für den Schienenverkehr fortgeschrieben werden“, so Ebbers, „das bedeutet, dass ab sofort die Verantwortlichen aus den Beteiligungskommunen Kamp-Lintfort, Neukirchen-Vluyn, Moers, Kreis Wesel und Duisburg aktiv werden müssen“. Nur wer jetzt aktuell Bedarfszahlen und Investitionsaktivitäten aufbereitet habe, könne davon ausgehen, mit hoher Priorität in den neuen Bedarfsplan 2016 aufgenommen zu werden.

Dabei fällt diese Botschaft in eine gute Zeit, da der zuständige Verkehrsträger VRR (Verkehrsverband Rhein-Ruhr) durch preiswerte Ausschreibungsergebnisse z.B. beim Rhein-Ruhr-Express (RRX) und die geplante Satzungsänderung künftig Schienen-Betriebsleistungen auch ohne städtische Zuschussbeteiligung in Aussicht stellt. „Das könnte Neukirchen-Vluyn aus dem Stand in überschaubarer Zeit zum Teil der Rhein-Ruhr-Metropole werden lassen, auch wenn die Niederrheinbahn zunächst mit einem Stundentakt zum Duisburger Hauptbahnhof beginnen würde,“ beschreibt Gottke seine Schienen-Perspektive, „durch die 15-minütige RRX-Taktung für die Strecken Dortmund-Köln und Oberhausen-Köln würde Neukirchen-Vluyn über die Duisburger Verbindung großstadtähnliche Bahnverbindungen in den Rhein-Ruhr-Raum erreichen.“

Auch Hubert Dieregsweiler ist der Auffassung, dass die für den wir-4-Standort notwendige Niederrheinbahn in greifbare Nähe gerückt ist, wenn jetzt alle Verantwortlichen an einem Strang ziehen: „Wenn jetzt nicht die Chance genutzt wird, hat sich vermutlich das Bahnthema für Neukirchen-Vluyn für lange Zeit erledigt“. Das sahen, unter großem Applaus, auch alle Teilnehmer so.
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