"Bio-Strom" aus Neukirchen-Vluyn

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Symbolische Inbetriebnahme der Solaranlage

Offizielle Inbetriebnahme des Solarparks der ENNI

- Heute, am 20. September 2013 wurde in der Dong im Ortsteil Neukirchen der neu errichtete "Solarpark Mühlenfeld"der ENNI offiziell im Beisein des Bürgermeisters Harald Lenßen in Betrieb genommen.
Gemeinsam mit ihm drückten die drei verantwortlichen Herren der ENNI, Stefan Krämer, Dr. Kai Gerhard Steinbrech und Uwe Bruckschen auf den Knopf für den symbolischen Start der Anlage.
Der Solarpark ist ein weiterer Baustein der ENNI auf ihrem Weg zur Energiewende. 2014 wird sie bei der Stromproduktion über einen Anteil von 50% an erneuerbarer Energien verfügen. Davon macht der Solarpark immerhin 4% aus.
Nach einer langwierigen und schwierigen Anlaufphase –es waren vier (!) verschiedene Genehmigungsstellen beteiligt, wurde am 11.6.13 von der Bezirksregierung und der Stadt die Baugenehmigung erteilt und zügig danach in nur drei Wochen Bauzeit der Rohbau der Anlage errichtet. Sie befindet sich auf dem Gelände einer ehemaligen renaturierten Kiesgrube, um einen kleinen malerischen See gruppiert.
Besonders hervorgehoben von Seiten der ENNI wurde die Tatsache, dass die Stadt Neukirchen in dem ganzen Prozess stets voll hinter der ENNI gestanden habe. Herr Lenßen seinerseits betonte, dass die Anlage voll in das Energiekonzept der Stadt Neukirchen-Vluyn passe. Im Auftrag und mit Unterstützung des Stadtrates habe er sich um diese Anlage bemüht.
Die ENNI will ab jetzt weitere regenerative Stromerzeugungsprojekte suchen, dabei gestaltet sich die Errichtung von Windkraftanlagen als sehr schwierig.

Für Liebhaber von Zahlen und Fakten:
- Fläche ca. 24 ha, davon rund 8a ha Fläche für die Technik
- 3,5 Mio. Investitionssumme, davon 1 Mio. Eigenkapital
- 14.608 Solarmodule á 240 W
- Ca. 3,3 Mio. kWh pro Jahr
- ca. 1000 Neukirchener Haushalte oder 940 Eigenheime können bei Nennleistung mit Stromversorgt werden
- errechnete Rendite: 8%
- Garantie, dass die Module in 20 Jahren noch über 80% ihrer angegebenen Leistung verfügen
- Nach 2 ½ bis 3 Jahren ist die CO2-Bilanz der Module ausgeglichen und der Strom der Anlage wird 100%ig CO2-frei erzeugt (bei der Produktion der Module ist ja CO2 freigeworden)
- 166 Wechselrichter, zwei Netz- inklusiv einer Übergabestation mit verlustarmen Trafos
- 104 km verlegte Kabel

Für die Öffentlichkeit wird es einen Besichtigungstag geben: Bei der ENNI Ökotour am 28. September. Interessierte Bürger können sich zu einer Führung anmelden unter 02841 104108.

V.H.G.
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2 Kommentare
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Renate Schuparra aus Duisburg | 20.09.2013 | 17:57  
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Fritz van Rechtern aus Neukirchen-Vluyn | 20.09.2013 | 18:18  
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