Wer rauchen will, soll rauchen - aber am richtigen Platz. Foto: Archiv
Den Rauchern bleibt die Luft weg: Die rot-grüne Landesregierung hat tatsächlich das Thema Rauchverbot wieder aus der Kiste geholt und pünktlich zu Karneval frischen Wind in den blauen Dunst geblasen. Ein Thema, zu dem nun wirklich jeder was sagen kann - egal ob Pro oder Contra.
Soviel steht fest: Das bisherige „Rauchverbot“ der früheren Landesregierung war nichts, was diesen Titel nur annähernd verdient hätte. Ein Verbot, für das es mehr Ausnahmen als Regeln gibt, ist eine Lachnummer. Bislang ist der Nichtraucherschutz eher eine Polit-Posse Marke Dosenpfand: Gut gedacht, schlecht gemacht. Das vielzitierte Argument, dass der Nichtraucher ja die Orte meiden kann, an denen geraucht werden darf, wird völlig ausgehebelt, wenn sich alle Gaststätten aus Angst, Kunden zu verlieren, plötzlich als Raucherkneipen deklarieren. Und man muss sich auch fragen, wer hier eigentlich geschützt werden muss: derjenige, der sich und seiner Umwelt nachweislich schadet, oder derjenige, der auf seine Gesundheit achtet und damit langfristig das (noch existierende) Solidarsystem weniger belastet. Es gibt kein Grundrecht auf den Glimmstängel.
Stellen wir das Rauchen doch unter Strafe und dann ist Ruhe- denkste! Der Staat verdient nun einmal viel Geld an der Tabaksteuer, aber nur wenn geraucht wird. Also kann der Staat das Rauchen nicht wirklich verbieten. Es wird weiter nach Lösungen gesucht, um allen Menschen gerecht zu werden. Doch das hat bisher noch keiner geschafft. Das Thema wird uns wohl noch sehr lange beschäftigen!
Ein Gesetz, was nicht richtig durchdacht wurde und etliche Lücken hat.
Ich kann mir gut vorstellen, dass einige Gaststätten Verluste verbuchen müssen, aber deswegen soviele Ausnahmen machen und Raucherkneipen zulassen? In meinen Augen nicht richtig.
Es hören doch nicht plötzlich so viele Raucher auf zu rauchen, weil ihre Stammkneipe Rauchverbot hat - also wenn das irgendwann dann mal für alle gelten sollte.
Klar verliert der Staat hiermit vielleicht den einen oder anderen Euro an Tabaksteuer, allerdings kann ich mir jedoch auch gut vorstellen, dass die Gaststätten weniger einnehmen, da viele Nicht-Raucher nicht im blauen Dunst ersticken wollen.
Eine Medaillie hat nunmal 2 Seiten, und das sollte man auch bei diesem Thema beachten!
Alles was zwei Seiten hat, hat auch zwei Ansichten und hier liegt das Problem. Hier prasseln die unterschiedlichen Seiten aufeinander. Mit gegenseitiger Rücksichtnahme ließe sich vielleicht etwas bewirken, aber daran fehlt mir der Glaube.
Gegenseitige Rücksichtnahme ist sehr wichtig und dadurch benötigen wir keine Anti-Raucher-Gesetze. Sehr viel wichtiger ist, die Alkohol-Werbung zu verbieten. Alkohol ist der "SCHLIMMSTE FEIND" der "Drogen-Toten" im Gegensatz zu den Zigaretten.
Wenn das Nichtraucherschutzgesetz Raucherschutzgesetz hieße, wäre das in Ordnung mit dem Rauchverbot in Eckkneipen. In Eckkneipen gibt's aber keine Nichtraucher. Gab's nie, wird's auch nie geben. Überall sonst werden Nichtraucher geschützt durch Nichtraucherzonen. Das ist gut so. Warum will diese Landesregierung ausgerechnet jemanden schützen, den es gar nicht gibt? Sollte das etwa wieder ein Fall von Scheinpolitik sein? So etwa wie mit den Umweltzonen? Die nützen offenbar nichts, wie Messungen ergeben haben. Das liegt schlicht daran, daß es überhaupt keine Autos mehr gibt, die nicht mehr in diese Zonen fahren können, weil sie schon alle auf dem Schottplatz gelandet sind.
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Am Mittwoch, 1. Mai, tritt in Nordrhein-Westfalen ein neues Nichtraucherschutzgesetz in Kraft. Die Änderungen betreffen insbesondere Gaststätten, denn Rauchergaststätten, Raucherclubs und Raucherräume sind dann nicht mehr erlaubt.
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