Das härteste Ballonrennen der Welt ist gelaufen

Anzeige
So sehen Vize-Weltmeister aus nach einer geglückten Landung kurz vor der weißrussischen Grenze.
Zum Ende des jährlich stattfindenden Gasballonrennens gab es noch einen ganz heißen Kampf um den Weltmeistertitel, der eigentlich noch in die vierte Nachtfahrt hätte gehen können, wenn nicht der Luftraum über Weißrussland eine Überfahrt ungenehmigt geblieben wäre. Eine kleine Hoffnung bestand noch eine kleine Lücke zum Nachbarland Litauen zu erwischen, die jedoch durch falsche Winde ungenutzt bleiben sollte. So gingen bereits einen Tag vor dem letzten Ballonfeld, die Spanier nach 2056,26 Kilometer zu Boden. Nun ging es für die letzten vier Teams ums Ganze, hatten sie noch genügend Gasreserven oder auch Ballast zum Abwerfen um eventuell dadurch etwas an Höhe gewinnen zu können, stimmten die Windberechnungen der Bodenstationen auch mit den tatsächlichen Gegebenheiten überein? So ging dann das polnische Team POL-1 am Montag um 19 Uhr nach 1972,24 Kilometer zu Boden und das deutsche Team GER-1 lag 15 Kilometern über das Spanische Team und landete um 18 Uhr 15 Kilometer vor der Grenze zu Weißrussland. Jetzt drehte es sich alles um die beiden Schweizer-Ballonteams, die das Rennen unter sich ausmachen könnten. SUI-1 ging dann um 20.30 Uhr mit 9 Kilometern Vorsprung zum Deutschen Team nach 2080,79 Kilometern runter. Jetzt war nur noch SUI-2 allein in der Luft und musste auch bedingt zur Grenznähe und Ballastmangel nach 2067,75 Kilometern in die Knie. Dadurch gab es dann für die Deutsche Nationalmannschaft im Gasballonfahren den Vize-Weltmeistertitel. Diesen Vize-Titel hatte Eimers schon in den Jahren 1992, 1993, 2002, 2004, 2005, 2006, 2010 und 2013 außerdem ging er als Sieger bei diesem Gordon Bennett Rennen in den Jahren 1995, 1996, 2000 und im vergangen Jahr erstmals mit dem Piloten Matthias Zenge hervor. So gratuliere ich hiermit dem Schweizer Team Frieden/Witprächtiger nach 68stündiger Ballonfahrt und 2080,79 Kilometern recht herzlich zu diesem Sieg. Auf Platz 2 kam dann das Deutsche Team Eimers/Zenge mit 2071,62 Kilometer, gefolgt von Schweiz 2 mit 2067,75 Kilometer und Spanien 1 mit 2056,26 Kilometer.
Jetzt müssen am Freitag alle Sieger wieder zum Startort Pau in Südfrankreich um dort die große Ehrung entgegenzunehmen.
Bilder sind von den Verfolgern und als Selfie aus dem Korb heraus entstanden.
2
1
1
1
3
1
1
12
Diesen Mitgliedern gefällt das:
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
6 Kommentare
6.973
Rüdiger Pinnig aus Neukirchen-Vluyn | 01.09.2015 | 17:14  
45.930
Renate Schuparra aus Duisburg | 01.09.2015 | 17:19  
31.674
Annegret Freiberger aus Menden (Sauerland) | 01.09.2015 | 17:50  
13.434
Volker H. Glücks aus Neukirchen-Vluyn | 01.09.2015 | 18:05  
14.276
Franz Burger aus Bottrop | 02.09.2015 | 08:13  
50.342
Bruni Rentzing aus Düsseldorf | 03.09.2015 | 11:08  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.