Das Osterfelder Stadtwappen am Wappenplatz in Osterfeld auf der Gildenstraße.

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Osterfeld hat sein Stadtwappen seid ca. 91 Jahren. Wie kam es dazu kam hier ein kurzer Bericht darüber.

Wenn ihr diesen Bericht gelesen habt werdet ihr feststellen das dass Osterfelder Wappen auf der Gildenstraße mit falschen Farben dargestellt wird, auch im Internet oder in Broschüren wird das Wappen falsch abgebildet. Achtet Mal bitte darauf.Mir ist es vor Jahren aufgefallen. Dieses haben natürlich auch schon andere bemerkt. Warum es überhaupt falsch dargestellt ist und nicht richtig gestellt wird entzieht sich meiner Kenntnis. Bitte vergleicht es nachher Mal.
Am 1 März 1923 wurde vom Preußischen Staatsministerium die Genehmigung erteilt das Osterfeld ein eigenes Wappen tragen darf.

Ein wenig Geschichte und Anekdoten bis es zum Osterfelder Wappen kam.
Damit Osterfeld überhaupt ein Wappen tragen durfte musste die Gemeinde Osterfeld erstmal eine Stadt werden. Dieses erfolgte dann am 27. Juni 1921 die damalige Landgemeinde Osterfeld wurde dann endlich zur Stadt erhoben sie hatte die Marke von 30.000 Einwohnern überschritten, deshalb schied es gemäß der Westfälischen Provinzialordnung am 1. Januar 1922 auch aus dem Landkreis Recklinghausen aus und wurde selbständiger Stadtkreis.

Das war ein oder der wichtigste Schritt zum Wappen. Ende des Jahres 1921 legte der Orts- und Heimatkunde Osterfeld eine Skizze vor.
Diese Skizze wurde dann bei einem Ortsansässigen Maler in Auftrag gegeben. Der Auftrag wurde zweimal angemahnt leider kein Erfolg. Ein Künstler aus Paderborn sollte es dann vollziehen. Auch dieser Künstler wurde angemahnt. In der Zwischenzeit hat sich ein Heraldiker der Sache angenommen und dieses mit Zufriedenheit erstellt.
Endlich kam auch der Entwurf von dem Künstler aus Paderborn zurück.
Das ganze hin und her dauerte Monate.
Im August dann Antrag an den Regierungspräsidenten in Münster für das Wappen.

Das Wappen:
Farbe des Wappens: Hellzinnober und Weiß - Mauerkrone in Steingrau
Wappen (1923): In Rot eine silberne Spitze, in der ein rotes Flügelrad steht;
Symbol der Eisenbahn.
In den seitlichen Feldern auf beiden Seiten die schräg gekreuzten silbernen Berghämmer.
Schlägel und Eisen weisen auf Industrie hin. Bergbau.
Der Keil deutete das damals in die Rheinprovinz vorspringende Stadtgebiet an.
Farben: Die Farben Rot und Weiß (Silber) sind die westfälischen Provinzialfarben.
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