Das Sterkrader Stadtwappen. Eine kurze Geschichte.

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Ich habe das Sterkrader Wappen ein wenig geändert,habe einen schwarzen Rabe eingebracht genauso wie das Osterfelder Wappen wird auch das Sterkrader Stadtwappen falsch dargestellt. Achtet bitte Mal darauf. Oft ist der Rabe rot, oder die Mauerkrone schwarz. Wappen und Flagge Blasonierung: In Silber (Weiß) gespalten, vorn mit drei blauen Balken belegt und hinten geteilt durch einen blauen Balken, auf dem ein schwarzer Rabe sitzt. Das Oberwappen besteht aus einer roten Mauerkrone mit 3 Türmen.
 
Kopien der Wappen auf der Klosterstraße.
Das Sterkrader Stadtwappen. Eine kurze Geschichte.

Der Weg zum Stadtwappen bedurfte mehrere Anläufe bis es schließlich beim dritten Mal klappte. Die Voraussetzung für eine Stadt besaß die noch Bürgermeisterei Sterkrade schon es lebten zu dem Zeitpunkt Über 38 000 Menschen in dem noch Dorf, es gab eine Straßenbahnlinie nach Oberhausen, ein Realgymnasium, und das Kanalsystem wurde ausgebaut alle wichtige Ausgangspunkte sind vorhanden. Bürgermeister Eugen zur Nieden schaffte es mit Empfehlung des ehemaligen Sterkrader Stadtverordneten und mächtigen Ruhrbaron GHH-Chefs Paul Reusch die Stadtrechte zu erlangen. Am 17. März 1913 wurden der Bürgermeisterei Sterkrade die Stadtrechte zugesprochen. Wie man weiß hielte das Stadtrecht nur 16 Jahre. Am 01.08.1929 wurde Sterkrade im Zuge der kommunalen Neugliederung im Ruhrgebiet mit Osterfeld und (Alt-)Oberhausen zur neuen Großstadt Oberhausen (Rheinland) vereinigt.
Was der jungen Stadt jetzt fehlte war ein Wappen, das sie als siegelführende Körperschaft benötigte.
Es lag keine eigene Skizze vor für ein Wappen. Schnell gedachte man sich an die Wappentafel die am Abteigebäude des Sterkrader Zisterzienser Kloster angebracht war und zwar stammten sie von zwei Äbtissinnen:
Der 19., Anna Catherina von Nunnum, genannt Dücker, 1674 - 1716 u.
der 25.,Maria, Sophia, Antoinette, Wilhelmina von Wrede, 1752 - 1788
Der geteilte Wappenschild zeigt auf der rechten Seite (vom Wappen aus gesehen!) drei blaue Balken im silbernen Feld, das Familienwappen der Dücker. Auf der linken Seite zeigt er einen blauen Balken im silbernen Feld, auf dem ein Rabe sitzt, das Familienwappen der Honnepel, aus dem die Mutter der Äbtissin stammte. Der Rabe wurde in der Heraldik als Wappenvogel gewählt, weil er als Sinnbild der Weisheit galt.
Beim Sterkrader Stadtwappen wurde die bei Ritterwappen vorhandene Helmzier weggelassen und stattdessen, wie bei Städten üblich, eine Mauerkrone aufgesetzt.
Diese beiden Wappen reichte man ein und schon in der Stadtverordnetenversammlung am 4. Juni 1913 entschied man sich der Rat für das Wappen der Anna Catherina von Nunnum, der Äbtissin mit der längsten Residenzzeit in Sterkrade, 42 Jahre! Es handelt sich hier um das Allianzwappen (Hochzeitswappen) der Eltern der Äbtissin.

Die aus Ruhrstein angefertigten Originalwappen existieren heute immer noch, bis zum Abriss des letzten alten Klostergebäude 1969 waren die Wappentafeln dort am First angebracht. Heute finden wir sie, zum Schutz vor weiterer Korrosion, im Vorraum der St. Clemenskirche auf der linken Seite.
Die Kopien der Wappen befinden sich draußen am Marienhaus auf der Klosterstraße.

Über Jahrhunderte prägte das Kloster Sterkrade das Leben rund um Sterkrade.
Auf dem großen Markt wo heute die St Clemenskirche wurde das Kloster Sterkrade im Jahr 1240 als Filiale des Klosters Duissern in Duissern gestiftet. Die Gründung ging von den adeligen Familie von Hillen und von Holten aus. Sie haben das Kloster auch wirtschaftlich gefördert. Jahrhundertelang existierte das Kloster 1809 wurde es durch Napoleonischen Besetzung aufgehoben. Im Jahr 1816 wurden die Klostergüter vom preußischen Staat verkauft. Auf dem Besitz entwickelte sich die Gute-Hoffnungs-Hütte Oberhausen.

Vielen Dank an Pfarrer Hans-Thomas Patek der mir die Erlaubnis gegeben hat die Originalwappen zu fotografieren. Besonderen Dank an Frau Müller die mir schilderte wie es vor 60 bis 70 Jahre rund um der jetzigen St. Clemenskirche war.

Ich habe das Sterkrader Wappen ein wenig geändert genauso wie das Osterfelder Wappen wird auch das Sterkrader Stadtwappen falsch dargestellt. Achtet bitte Mal darauf. Oft ist der Rabe rot, oder die Mauerkrone schwarz.
Wappen und Flagge Blasonierung: In Silber (Weiß) gespalten, vorn mit drei blauen Balken belegt und hinten geteilt durch einen blauen Balken, auf dem ein schwarzer Rabe sitzt. Das Oberwappen besteht aus einer roten Mauerkrone mit 3 Türmen.
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