Die Gedenksäule von 1913 im Volksparkstadion Sterkrade

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    Diese Säule soll an die Völkerschlacht bei Leipzig von 1813 erinnern.

Sie wurde am 18. Okt. 1913 eingeweiht durch die vereinten Krieger- und Turnvereine der Stadt Sterkrade zur Erinnerung an die Völkerschlacht bei Leipzig vom 16-19. Oktober 1813.

Errichtet wurde sie auf dem heutigen Volkspark und später wurde sie in das Volksparkstation versetzt.

Der Ort wo sie steht.Volkspark:

Im Jahre 1906 erwarb die damalige Gemeinde Sterkrade von den Gebrüdern Westhoff ein10 Hektar großes Waldgrundstück zum Preis von 10000 Mark. Der Gartenarchitekt Koch gestaltete in 10 jähriger Arbeit aus diesem „Waldstück“ einen kleinen Park. Diese Anlage entstand weil damals immer mehr Leute in die Gemeinde Sterkrade kamen und die meisten Leute arbeiten sehr hart und wollten ein Erholungsgebiet haben wo sie sich entspannen konnten nach ihrer schweren Tätigkeit. Eine Art Kaisergarten wie es Oberhausen hatte. 1920 kam noch ein Stück Waldgebiet dabei.
Im Jahre 1926 wurde dann auch unser heutiges Volkspark Stadion gebaut, wo heute die Gedenksäule steht. (Nordkurve). Vielleicht wird sie ja bald unter Denkmalschutz gesetzt.

Das Jahr 1913 wo die Säule errichtet worden ist war für Sterkrade ein sehr wichtiges Jahr.

Hier einige Beispiele.

1913 17. März Sterkrade erhält die Stadtrechte.

1913 23. März Weiterführung der Straßenbahnstrecke der Linie 2; Bahnhof Sterkrade - Bahnhof Buschhausen.

1913 23. März Grundsteinlegung der Lutherkirche in Buschhausen.

1913 Beginn der Teufarbeiten des Schachtes 4 am Elpenbach, zur untertägigen Infrastrukturverbesserung der Schachtanlage Osterfeld.

1913 1. April Sterkrade wird zur Stadt erhoben; Erhebungfeier am 29. Juni; Sterkrade hat 37.000 Einwohner.

1913 7. April Kommerzienrat Dr. Paul Reusch wird Ehrenbürger der Stadt Sterkrade.

1913 18. Okt. Einweihung der Gedenksäule (steht heute in der Nordkurve des Volksparkstadions) durch die vereinten Krieger- und Turnvereine der Stadt Sterkrade zur Erinnerung der Völkerschlacht bei Leipzig vom 16-19. Oktober 1813.

1913 4. Juni Annahme eines Stadtwappens der Stadt Sterkrade: Das Sterkrader Wappenschild zeigt eine Vereinigung der Wappen von der 20. Äbtissin der Abtei Sterkrade. Anna Catherina von Nunnum, genannt Düker, 1674 - 1715, und das Wappen des Geschlechts von Hounpel, vom Niederrhein, aus dem die Mutter der Äbtissin stammt.
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Als Befreiungskriege oder Freiheitskriege werden die kriegerischen Auseinandersetzungen in Mitteleuropa von 1813 bis 1815 zusammengefasst, mit denen die französische Vorherrschaft unter Napoleon Bonaparte über große Teile des europäischen Kontinents beendet wurde.
Vorgeschichte: Napoleon erobert Europa
Bis zum Jahr 1812 war der französische Herrscher Napoleon I. so erfolgreich wie kein Feldherr seit Alexander dem Großen. Seine Brüder und seinen Schwager setzte er Anfang des 19. Jahrhunderts in Spanien, Westfalen, Holland und Neapel als Könige ein. In den berühmten Schlachten von Austerlitz (1805) sowie von Jena und Auerstedt (1806) besiegte das französische Heer die europäischen Kontinentalmächte Preußen und Österreich. 1806 sorgte Napoleon außerdem dafür, dass sich die meisten deutschen Staaten unter seinem Protektorat im Rheinbund zusammenschlossen. Auf dem Höhepunkt seiner Macht reichte Napoleons Einflussbereich von Spanien im Westen bis zur russischen Grenze im Osten.

Deshalb steht dort die Gedenksäule:

Die Völkerschlacht bei Leipzig vom 16. bis 19. Oktober 1813 war die Entscheidungsschlacht der Befreiungskriege. Dabei kämpften die Truppen der Verbündeten Russland, Preußen, Österreich und Schweden gegen die Truppen Napoleon Bonapartes.
Mit bis zu 600.000 beteiligten Soldaten aus über einem Dutzend Ländern war dieser Kampf bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts wahrscheinlich die größte Schlacht der Weltgeschichte. In dieser wichtigsten Schlacht des Befreiungskrieges gegen die napoleonische Fremdherrschaft brachten die zahlenmäßig überlegenen verbündeten Heere der Österreicher, Preußen, Russen und Schweden Napoleon Bonaparte die entscheidende Niederlage bei, die ihn dazu zwang, sich mit der verbliebenen Restarmee und ohne Verbündete aus Deutschland zurückzuziehen.
In der Schlacht wurden von den rund 600.000 beteiligten Soldaten 92.000 getötet oder verwundet.
Auf den einigen Bildern habe ich Informationen eingebracht zur Schlacht. Es ist eine sehr kurze Geschichte zu damals wichtigen Ereignissen.
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Auf der Säule steht auch eine Inschrift: GOTT MIT UNS.

Gott mit uns war seit 1701 der Wahlspruch des preußischen Königshauses, der deutschen Kaiser und ein Teil der preußischen sowie später deutschen militärischen Hoheitszeichen.
Auch nach dem Ende der Monarchie in Deutschland wurde er von Reichswehr und Wehrmacht benutzt. Während des Zweiten Weltkriegs trugen die Soldaten der Wehrmacht den Spruch auf ihren Koppelschlössern.
Er war auch einer der Wahlsprüche des schwedischen Königs Gustav II. Adolf und der Schlachtruf seines Heeres, später auch der Brandenburger während des Dreißigjährigen Kriegs.


Herkunft des Satzes:
Nobiscum deus („Gott mit uns“) war der Schlachtruf des späten Römischen Reiches und des Byzantinischen Reiches, auf Deutsch wurde dieser Ausspruch zuerst vom Deutschen Orden verwendet.
Der Wahlspruch Gott mit uns ist eine wörtliche Übersetzung des hebräischen Namens Immanu-El (עמנואל) und spielt auf das Heilsorakel des Propheten Jesaja für den judäischen König Ahas im Jahre 733 v. Chr. An.
Persönliches zu dem Thema:
Für mich ist es immer sehr schwierig über solche Themen zu berichten. Obwohl man die Geschichte dazu kennt kann ich mich trotz alle dem nicht in die Zeit zurück versetzen. Es sind zu viele Faktoren die man nicht kennt. Für uns ist es leicht darüber zu urteilen was die Menschen damals fühlten und warum es so kam. Wir sitzen gemütlich von dem PC und genießen die parlamentarische Demokratie. Wo alles stattfand war es nicht so es dauerte sehr lange bis zur unseren Demokratie und ich bin dankbar dass ich in ein kriegsfreien Land aufwachsen(nach 1945)durfte. All die früheren Schlachten führten dazu dass es so ist wie es ist. So genug der Worte.
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