Premierenlesung von Talira Tal aus ihrer“ Gilde der Rose“

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...die Luft war geschwängert von einzigartiger Magie und bittersüßem Zauber. Der Blücherturm in Essen Rellinghausen bot eine perfekte Kulisse für Talira Tal, die an diesem Abend mit einem sehr ausgefallenen Programm ihre „Gilde der Rose“ vorstellte.

1616 wurde Taliras Heldin Freyja Rose zum Tode verurteilt. Im 1600 Jahrhundert wurde der Blücherturm erbaut. Er diente zunächst als Gefängnis, Folterkammer und wurde späterer Schauplatz der ca. 40 Hexenprozessen…damals….

Heute, am 10.06.2016 bot uns Talira Tal eine ganz andere Atmosphäre. Jedoch sicherlich nicht weniger spektakulär, wie der Schauplatz, den sie sich für ihre Premierenlesung ausgesucht hat.

Dieses außergewöhnliche Event war seit Tagen schon ausverkauft und die angespannten Besucher besetzten selbst die letzten Treppenstufen, um sich nichts entgehen zu lassen, dort, wo alles sich eint.

Der echte Pranger, der den Gästen für Fotos zur Verfügung stand, ließ ebenso den Atem anhalten, wie die edlen Rosen, die jeder mit einem geschmackvollen Glas Sekt überreicht bekam.

Und dann war es endlich soweit. Frank Vollmann gab sich die Ehre, kündigte den heutigen Abend mit Geschichten des Blücherturms und seiner Vergangenheit an. Die Spannung der gekommenen Zuhörer war deutlich greifbar. Und dann richtete sich die volle Aufmerksamkeit auf sie!

Talira Tal - In ihren Adern floss das Feuer, umschlossen vom Staub der Erde. Ihr Atem ward ein Windstoß, verströmt im Nebel der Gegenwart. Sie hat uns gerufen, eingeladen, zu einem Traum, der sanft den Erdkreis birgt…

Sie entführte uns augenblicklich in eine rätselhafte, magische Welt voller Spannung, Romantik und Magie. Ihre sanfte Stimme zog uns völlig in den Bann, als wir sie lesen hören durften:

In einer uralten Chronik findet man einen Bericht, der Unglaubliches offenbart. Viele Jahre wurde der Text von den Anhängern der großen Mutter allen Seins übertragen. Der Bericht handelt von einer Begegnung des Guten mit dem Bösen und von der Entstehung einer mächtigen magischen Blutlinie: Die Hexen der Familie Rose…

Sie las bis zu einer bestimmten Stelle. „Hexe brenn“. Dort hielt sie inne, wundervolle Klänge beflügelten augenblicklich die Umgebung, ließen uns „unsere Mitte“ finden. Dieses Lied „Hexe brenn“ wurde eigens für die „Gilde der Rose“ komponiert und bewirkte eine sagenhafte Atmosphäre.
Keinem von uns war tatsächlich bewusst, wie schnell die Zeit verflog. Talira Tal hatte uns alle eingefangen - mit Worten aus ihrer „Gilde der Rose“.
Wir konnten plötzlich mit dem Herzen sehen, als schließlich die Pause angekündigt wurde.

Die hervorragend gewählten Speisen boten eine weitere Überraschung. Die Fülle des Gelingens bestand aus Pizza, „Freyja Rose“ Lieblingsessen, jedoch in vielen verschiedenen Variationen. Welch ein kluges Gedankenspiel! Die Fleischesser langten zu Salami, Schinken oder anderen Sorten, die Vegetarier freuten sich über den fleischlosen Belag. Aufmerksame Gastgeber, wirklich und wie diese Köstlichkeiten mundeten!

Anschließend wurden schnell noch die Gläser mit wunschgerechten Getränken aufgefüllt und dann ging es hinüber zum Pranger, um sich an diesem ausgefallenen Ort fotografieren zu lassen.

Hier durfte sich jeder in die düstere Vergangenheit zurückversetzen. Jene Zeit der Hexenverfolgung, der verzweifelten Flüche missverstandener Frauen, die ihr Leben auf unschuldige und grausame Weise verloren. Wer genau hinhörte, konnte im leichten Wind sogar ihre leisen Schrei vernehmen…

Als jeder von uns erneut seinen Platz einnahm, stellte sich augenblicklich ein magisches Gefühl ein. Gekommen als Fremde, geblieben als Freunde. Talira schaffte es an diesem Abend, uns, ihre Gäste, zu einer mitfühlenden Einheit zusammenschmelzen zu lassen. Es herrschte eindeutig eine lockere, berauschende und vor allem familiäre Verbundenheit. Nun warteten wir gespannt auf ihre nächsten Worte.

Wer nun dachte, es gäbe keine Steigerung, dem sei gewiss, Klarheit nötigt zur Einsicht!

Nach dem Höchsten Streben - das war Talira Tals Ziel, doch damit schoss sie weit hinaus.

Erneut zog uns ein Lied in seinem Bann. „Werwolf“, das uns Freyjas Leben noch viel näher brachte. Die Dunkelheit breitete sich über uns aus, aber diese schien Taliras Freund zu sein. Unbeeindruckt steigerte sie mit spielereischer Stimme ihre Geschichte der Vergangenheit, die „Gilde der Rose“ und schien alle Mächte um sich zu haben. Wir waren gefangen, gefangen durch ihre Worte und der einzigartigen Atmosphäre.

Schien der Vollmond auf uns herab, heulten dort, in der Ferne, etwa die Wölfe? Da, ein glockenhelles Kichern - würden sich gleich einige Hexenschwestern zu uns gesellen? Spürbar erlebten wir einen schaurig, mystischen Tanz der Gefühle, hervorgerufen durch die fantastische Talira Tal und ihre „Gilde der Rose“.

Jedoch neigte sich auch dieser außergewöhnlich magische Abend irgendwann dem Ende zu. Gebannt gab es aufbrausenden Applaus und Talira durfte erst aus unserer Mitte gehen, als sie uns versprach, dass es eine weitere Lesung dieser besonderen Art geben würde.

Wie die Reise von Freyja Rose weitergeht, ob sie den Dämon Zeratostus bezwingen kann und ob ihr der Werwolf, Medusa und die anderen Fabelwesen tatsächlich hilfreich zur Seite stehen werden…

Das werden wir herausfinden, beim Kauf „Der Gilde der Rose- Dämonenfessel“. Wer sich an diesem Abend auch noch dazu entschloss, sich dieses einzigartige Werk anzueignen, bekam von Talira zusätzlich noch eine persönliche Widmung.
Ich möchte mich hiermit ganz herzlich bei Talira Tal und Frank Vollmann für diesen bezaubernden Abend bedanken und nun begleite ich „Familie Rose“ auf ihre Abenteuer. Auch ihr solltet das tun, denn bald müsste jedem von euch klar sein, dass es Hexen immer noch gibt!

Tina Becker

(Fotografie: Frank Gebauer)
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1 Kommentar
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Bruni Rentzing aus Düsseldorf | 22.06.2016 | 00:04  
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