"Wunder der Natur" im Gasometer Oberhausen

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"Wunder der Natur", Erdskulptur im Gasometer Oberhausen
 
Aufstieg zur "Erde"... "Wunder der Natur", Erdskulptur im Gasometer Oberhausen
Oberhausen: Gasometer Oberhausen |

Gleich am ersten Wochenende kamen 10.000 Besucher in die neue Ausstellung "Wunder der Natur" in den Gasometer Oberhausen. Das ist mehr als eine Rekordzahl, das ist der bisher beste Ausstellungsstart überhaupt, den das Oberhausener Wahrzeichen vermelden kann.

Gezeigt werden über 150 großformatige Fotografien aus der Tier-und Pflanzenwelt. Einzigartige Aufnahmen von international renommierten Fotografen zeigen, wie kreativ die Natur Fauna und Flora ausstattet, wie genial biologische Systeme im Kleinen wie im Großen funktionieren. Besonders die Makrofotografie lässt uns staunen. Einzigartig sind die Fotografien, die mit Hilfe von Elektronenmikroskopen entstanden sind. Mikroskopische Winzigkeiten sind nun in überraschender Größe für das menschliche Auge sichtbar. Da tun sich ganz neue Welten auf. Unterstützt werden die faszinierenden Fotografien von Filmeinspielungen. Auf dem Boden eingelassene Monitore zeigen Filmausschnitte der mehrfach ausgezeichneten BBC-Filmreihe "Planet Erde". Zusätzlich sind Fundstücke und Präparate aus den Beständen des Ruhr Museums Essen, dem Übersee-Museum Bremen und dem Naturkundemuseum Duisburg zu sehen.

Das Leben der Tiere und Pflanzen

Alles in der Natur, auf unserer Erde hat seine Ordnung und seinen Sinn, so das Credo der Ausstellung. Die Besucher werden Zeuge des ewigen Werdens und Vergehens, ein immerwährender Kreislauf in der Natur. Die Natur ist schön, kann für unser menschliches Empfinden auch grausam sein. Das wird bei den Tieraufnahmen spürbar, wenn zum Beispiel Geparden einem Springbock jagen. Andererseits sind wir ergriffen, wie fürsorglich sich Kaiserpinguine um ihre Jungen kümmern und sind erstaunt, wie die Hand eines Schimpansen einer menschlichen Hand doch ähnelt. Apropos Mensch, der kommt in der Ausstellung einmal vor. In einer großen, mit Spiegel unterlegten Filmprojektion wird das menschliche Wachstum im Mutterleib gezeigt.

Die Erdkugel im Gasometer

Der Höhepunkt der Ausstellung ist sicher der Nachbau der Erdkugel. Im 100 Meter hohen Luftraum des Gasometers schwebt die 20 Meter im Durchmesser große "Erde". Zwölf Hochleistungsprojektoren spielen eine von dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) aus Satellitendaten extrem aufwendig erstellte Animation auf die Kugel aus Spezial-Kunststoff. Da ist unsere Erde bei Tag und bei Nacht zu sehen, Kontinente und Meere ziehen vorüber, die Lichter der Metropolen, dunkle Regenflächen, Wolkenbänder und Eisflächen. Fährt man mit dem Glasaufzug zum Dach des Gasometers, schwebt man an der Erdkugel vorbei, schaut schließlich auf sie hinab. Ein Anblick, der sonst nur Astronauten im All vergönnt ist. Oder man setzt sich auf die Treppenstufen, noch besser, man legt sich auf eines der großen Kissen im Rund der Manege und lässt sich von der Magie der Erde anziehen. Wer kann schon auf die Erde blicken ohne sie verlassen zu müssen?

Und so die Erde betrachtend, noch die großartigen Fotografien im Kopf, kommt auch die leise Ahnung, dass unser Planet, unsere Heimat im Weltraum, grandios aber auch fragil und gefährdet ist. Wir alle müssen die Erde schützen und bewahren, damit sie (über-)leben kann, um uns und unsere nachfolgenden Generationen wiederum am Leben halten zu können.

Die Ausstellung läuft bis zum 30. Dezember 2016
Inhaber der RUHR.TOPCARD 2016 dürfen sich über einen einmalig freien Eintritt freuen.
Weitere Infos unter www.gasometer.de

Gasometer Oberhausen
Arenastraße 11
46047 Oberhausen

Und nun lade ich Euch zu einem kleinen Rundgang ein:
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5 Kommentare
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Wolfgang Schroeder aus Iserlohn-Letmathe | 15.03.2016 | 06:30  
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Margot Klütsch aus Düsseldorf | 15.03.2016 | 20:20  
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Andrea Gruß-Wolters aus Duisburg | 16.03.2016 | 13:15  
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