Aufgeklärt

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Am Samstag, 4. Februar, gegen 19.50 Uhr, wurde der Polizei Oberhausen eine stark blutende Person gemeldet, die am Fahrbahnrand der Gerichtstraße lag. Durch die Einsatzkräfte wurde im Einmündungsbereich Poststraße/Gerichtstraße, im Bereich der dortigen Fußgängerfurt, eine 20-jährige Oberhausenerin mit schweren
Verletzungen aufgefunden.

Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst der Feuerwehr wurde die junge Frau zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Lebensgefahr besteht aktuell nicht.
Einen Tag später, meldete sich ein Autofahrer bei der Polizei Duisburg. Der 42-jährige Duisburger gab an, zur Unfallzeit mit seiner kleiner Tochter auf dem Weg in ein Oberhausener Krankenhaus gewesen zu sein. Am Unfallort sei ihm dann eine
Fußgängerin gegen sein Auto gelaufen. Aufgrund des Gesundheitszustandes seiner Tochter habe er seine Fahrt zum Krankenhaus fortgesetzt, ohne sich um die Frau zu kümmern.
Auf seinem Heimweg vom Krankenhaus, nach zirka 1-2 Stunden, fuhr er nochmals an der Unfallstelle vorbei, um nach der Fußgängerin zu schauen. Da er dort niemanden mehr antraf, fuhr er nach Hause.
Einer Bekannten erzählte er Sonntagabend den Unfallhergang vom Vortag und bat sie die Polizei zu verständigen.
Die Polizisten stellten den Führerschein des Beschuldigten sicher und sicherten die Unfallspuren an dem Auto. Die verletzte Fußgängerin verbleibt noch stationär im Krankenhaus.
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