Belebung läuft

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(v.l.) Sabine Ozimed mit den Mitarbeitern des Stadtteilbüros Osterfeld Dustin Abendroth, Nathalie Liese, Zahide, Daninka Giesenar. Foto: Rüdiger Marquitan
 

Rund um das Thema „Gesund und aktiv in Osterfeld“ gab es jetzt beim Osterfelder Wochenmarkt Informationsstände und Mitmachangebote – zum Beispiel zum Thema Leben und Wohnen im Alter, Hospiz, kostenlose Seh- und Hörtests, ein Showkochen des Bistro Jedermann mit kostenlosen Probierportionen und Rezepten zum Nachkochen.

Dort gab es zwar keine hohen Andrang, aber doch einige Interessierte, die das Angebot annahmen. Die Stadt Oberhausen bot eine Tombola mit Gewinnen von den Markthändlern an und das Stadtteilbüro sein Bilderrätsel, wobei ein Schwimmbad-Gutschein von 30 Euro gewonnen werden konnte. Der Osterfelder Bezirksbürgermeister Thomas Krey lobte das Bilderrätsel. Es zeige schöne Ecken von Osterfeld, wovon es einige wie den Revierpark Vonderort gebe. Begleitet wurde der Tag musikalisch von einem Gitaristen und Sänger.
Krey sagte dem Wochenanzeiger, seitdem der Markt durch Aktionstage publik gemacht werde, würden alte Kunden zurückgeholt und neue angelockt. Insgesamt gebe es einen höheren Zuspruch. Brigitte Karhoff vom Osterfelder Stadtteilbüro erwähnte, dass einige Händler nach eigenen Aussagen auf dem Osterfelder Markt mehr Umsätze machen als in Sterkrade. Sichtbar ist inzwischen auch, dass es einige Änderungen und Neuerungen auf dem Mark gibt. Stadtverwaltung, Stadtteilbüro, Händler und Osterfelder Interessenvertretung hatten sich auf ein entsprechendes neues Konzept verständigt. So sind etwa die Marktstände komprimierter angeordnet und der untere Teil des Marktplatzes an der Hans-Sachs-Straße kann jetzt zum Parken genutzt werden.

Marktangebot kommt an

Die ersten beiden Aktionstage in diesem Jahr sowie zwei weitere am 10. August und 12. Oktober dienen auch als Probelauf, um zu schauen, ob die Marktöffnungszeit von 8 bis 16 Uhr von den Besuchern angenommen wird. Sollte dies der Fall sein, wird gemeinsam mit den Markthändlern über ausgeweitete Marktzeiten nachgedacht. Unabhängig vom Markt plant das Stadtteilbüro weitere Aktionen zur Belebung der Innenstadt. So freut es sich schon auf das Sommerkino im Rahmen der „Filmschauplätze NRW“. Am 25. Juli wird in Osterfeld der Film „Ein Dorf sieht schwarz“ gezeigt.
Die angesprochenen Marktbesucher finden Angebot gut. Grundsätzlich sind nach Angaben der für den Wochenmarkt zuständigen Stadt-Mitarbeiterin Daninka Giesenar auf dem Wochenmarkt dienstags und freitags zwischen 20 und 25 Händler vertreten. Ihr Angebot umfasst Obst, Gemüse, Kartoffeln, Eier, Fleisch, Wurst, Käse, Fisch, Backwaren, Blumen, Gewürze und Kräuter sowie Bekleidung für Damen, Herren und Kinder, Haushaltswaren, Wäscheprodukte und Lederwaren. Es sei ein Angebot, dass quasi alle täglichen Bedarfe abdecke, so Daninka Giesenar. Die Stadt nehme aber gerne weitere Bewerbungen von Händler für Osterfeld und alle anderen Märkte in Oberhausen entgegen.
Einige Händler sehen Bedarfe. Sie stellten fest, dass die Baustelle zum Neubau des Wohn- und Geschäftshauses am Marktplatz dazu beitragen hat, dass der Wochenmarkt gelitten hat. Mit der Einrichtung der Baustelle vor rund zwei Jahren habe sich alles rapide verschlechtert, sagte ein Händler. Er hoffe, dass es jetzt durch die Aktionen besser werde. Die Obst- und Gemüsehändlerin Hannelore Schywek sagte auch, dass sie mit Beginn der Baustelle keine Umsätze mehr machen konnte. Jetzt sei sie aber zufrieden.



Weitere Entwicklung

Nach dem Ende der Baustelle und einem neuen Standort auf dem Markt sei es besser geworden. Der Vorsitzende des Oberhausener Kreisverbands des Markt- und Reisegewerbes Tobias Stamm meinte, auch das drum herum müsse passen, um Leute nach Osterfeld zu locken, wie es das Café Jedermann mache. Bis man das aufgebaut habe, dürfte es aber noch einige Jahre dauern, schätzt Stamm.

Netto übernimmt ehemaligen Kaufpark-Laden

Zur Belebung der Innenstadt soll auch die Neubesetzung des ehemaligen Rewe und Kaufpark-Geschäftsladens direkt am Osterfelder Marktplatz gegenüber von Bistro Jedermann beitragen, was auch einige Markthändler wichtig finden. Nach aktuellem Stand soll dorthin Ende des Jahres der Discounter Netto umziehen und eröffnen. Aktuell laufen noch Renovierungsarbeiten. Ob der bisherige Netto-Laden an der Kirchstraße dann eventuell von einem Drogeriemarkt genutzt werden könnte, ist noch offen. Im Gespräch war ja mal, dass Rossmann eine Filiale in Osterfeld eröffnen wollte. Es gibt eine Reihe von Osterfelder Anwohnern, die sich einen Drogeriemarkt in der City wünschen. (Ruby) 
(Fotostrecke Rüdiger Marquitan)
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