CO-Austritt in Indoorspielhalle

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In den frühen Mittagsstunden klagte am Freitag, 21. April, ein Kind in der Indoorspielhalle an der Weierstraße über Übelkeit. Die alarmierte Rettungswagenbesatzung stellte mittels der standardmäßig mitgeführten Messgeräte eine erhöhte Kohlenmonoxidkonzentration im Gebäude fest. Daraufhin wurden ein Löschzug sowie der Direktionsdienst nachalarmiert.

Die Halle wurde umgehend von der Feuerwehr geräumt. Insgesamt hielten sich zu diesem Zeitpunkt etwa 100 bis 150 Personen im Gebäude auf. 20 betroffene Personen, überwiegend Kinder, wurden durch die Rettungskräfte behandelt. Bei insgesamt neun Kindern konnte eine erhöhte CO-Konzentration festgestellt werden. Ein Kind musste mit dem Rettungshubschrauber zur Druckkammerbehandlung nach Düsseldorf geflogen werden. Die weiteren acht Kinder wurden mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Vermutlich ist der Austritt von CO auf eine defekte Heizungsanlage zurückzuführen. Der genaue Hergang wird zurzeit von der Kriminalpolizei ermittelt.
Zur Unterstützung waren weitere Einheiten der Feuerwehren aus Duisburg, Essen, Bottrop sowie eine Einsatzeinheit des Arbeiter-Samariter-Bundes im Einsatz. Insgesamt sind circa 65 Einsatzkräfte alarmiert worden. Personen die die Indoorspielhalle vor 13 Uhr besucht haben und jetzt über Übelkeit klagen, sollten das nächste Krankenhaus aufsuchen um sich einer ärztlichen Kontrolle zu unterziehen.
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