Fitness für Kinder

Anzeige

Mit der Ausschreibung des Förderpreises „Starke Kids“ will die AOK Oberhausen stärker auf das Thema Kinder- und Jugendgesundheit in der Öffentlichkeit aufmerksam machen. Gesucht wurden in den vergangenen Monaten Mutmacher, Anpacker, Visionäre, die schon etwas in Sachen Kindergesundheit in Oberhausen bewegt haben oder bewegen wollen.

Über 20 Institutionen haben sich an dem diesjährigen Wettbewerb beteiligt. „Ziel ist es, bei Kindern und Jugendlichen Gesundheitsrisiken zu minimieren. Die gesundheitliche Situation von Kindern und Jugendlichen hat sich in den letzten Jahren deutlich verschlechtert. Über 15 Prozent der Jugendlichen sind übergewichtig, sechs Prozent sind sogar stark übergewichtig.
Etwa ein Drittel aller übergewichtigen Kinder und Jugendlichen leidet unter Bluthochdruck. Die Neuerkrankungen an Typ-2-Diabetes haben sich in den vergangenen zehn Jahren verfünffacht“, erläutert AOK-Regionaldirektor Hans-Werner Stratmann die Initiative des Netzwerkes.
„Als Gesundheitskasse fördert die AOK Oberhausen mit vielen Projekten die Stärkung der Kinder- und Jugendgesundheit. Mit frühzeitiger Prävention beabsichtigen wir, dass aus Kindern mit einer positiven Einstellung zur Gesundheit auch Erwachsene mit einem gesundheitsförderlichen Lebensstil werden,“ so Stratmann weiter.
Der 1. Preis ging an die Falken Oberhausen für das Projekt: „Design yourfuture“.
In der täglichen Arbeit möchte man dazu beitragen, dass Jugendliche einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol lernen und die Risiken von Alkohol und anderen Drogen kennenlernen. Zurzeit wird ein Videofilm gedreht, in dem die Phasen einer beginnenden Alkoholsucht dargestellt werden.
Der 2. Preis ging an den TC Sterkrade 1869 e. V. für das Projekt: „Inklusion im Kanusport“.
Der TC 69 fördert und unterstützt gemeinsam mit dem Behindertensportverein Oberhausen das Projekt „Inklusion im Kanusport - Para für Rio 2016“.

Trainieren für die Paralympics

Zehn Jugendliche behinderte Sportler werden trainiert und herangeführt, um an den Paralympics 2016 teilnehmen zu können.
Die Stötznerschule erhielt für das Projekt: „Beweg dich!“ den 3. Preis. Die Stötznerschule, Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen, erklärt den Bereich „Musik und Bewegung“ zum Schwerpunkt ihres Entwicklungskonzeptes als Kulturschwerpunkt. Schüler nehmen zurzeit an zwei Tanzange-boten und einem Akrobatikangebot teil (in Kooperation mit ZirkOZapanO). Die gesundheitsförderlichen Aspekte werden nicht nur in der Bewegung gesehen, sondern auch in der Förderung des Selbstbewusstseins der Kinder und Jugendlichen durch öffentliche Auftritte.
Drei Anerkennungspreise wurden vergeben, so an die Katholische Familienbildungsstätte Oberhausen für das Projekt: „Ich bin fit und das ist lecker“. Das Projekt ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Katholischen Familienbildungsstätte Oberhausen, der internationalen Kinderakademie und dem großen Projekthaus Osterfeld. Das Projekt soll nach den Osterferien starten und zu Beginn der Sommerferien 2013 abgeschlossen sein. Mit rund 20 Grundschulkindern aus dem Stadtteil, die Auffälligkeiten in der Körpermotorik zeigen oder zu Übergewicht neigen, soll das Projekt gestartet werden.
Zwei über das Jugendamt qualifizierte Tagesmütter betreuen im Pflegenest „Sterntaler“ neun Kinder im Alter von null bis drei Jahren. Bewegung und gesunde Ernährung sind regelmäßig im Tagesablauf eingebaut. Täglich wird eine Turnhalle genutzt und zum Frühstück wird viel frisches Obst und Gemüse gereicht.
Das Kinderland „Lilliput“ erhielt schließlich den dritten Anerkennungspreis für das Projekt„Chancen der frühkindlichen Förderung in der Kindertagespflege“. Eine ausgebildete Fachkraft betreut zurzeit fünf Kinder im Alter bis zu drei Jahren. Bewegung und gesunde Ernährung sind regelmäßig im Tagesablauf eingebaut. Täglich wird eine Turnhalle genutzt und zum Frühstück wird viel frisches Obst und Gemüse gereicht.
Insgesamt wurden 1.500 Euro ausgeschüttet.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.