Friedensdorf feiert den "Internationalen Tag der Menschenrechte"

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Groß und vor allem Klein im Bert-Brecht-Haus. Foto: privat

Am 10. Dezember findet wie jedes Jahr der „Tag der Menschenrechte“ statt, denn vor genau 67 Jahren wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet. Deswegen soll an diesem Datum die Menschenrechtssituation weltweit kritisch betrachtet und auf aktuelle Brennpunkte hingewiesen werden. Auch das Friedensdorf Bildungswerk macht sich seit vielen Jahren dafür stark.

Anlässlich des „Tages der Menschenrechte“ hatte das Netzwerk interkulturelles Lernen (NIL), dem auch das Friedensdorf Bildungswerk angehört, am Freitag 4.12. eingeladen, um sich mit einem bunten Programm dem Thema „Willkommen Nachbarn“ zu widmen. Zahlreiche Kinder verschiedener Oberhausener Schulen, Vereine und Besucher des Bert-Brecht-Hauses Oberhausen kamen in Begleitung von Eltern, Großeltern und Freunden. Ebenso waren auch Flüchtlingsfamilien mit ihren Kindern eingeladen, um einen schönen und friedlichen Nachmittag zu verbringen. Die Mitarbeiter des Friedensdorf Bildungswerkes verkauften Waffeln und für die vielen anwesenden Kinder kam der Nikolaus- alle freuten sich über die kleinen (gespendeten) Geschenke. „So viele waren noch nie da“, berichteten die Mitwirkenden und erzählten von herzlichen und berührenden Begegnungen.
Warum gibt es eigentlich den Tag der Menschenrechte?

Unterdrückung und Diskriminierung


Der Grund ist ein ganz einfacher: Noch immer besteht Bedarf. Zu viele Menschen müssen weiterhin um die eigene Sicherheit, sowie die ihrer Familie bangen, wenn sie sich regimekritisch äußern oder gegen Krieg protestieren. Bestimmte Religionszugehörigkeiten können Unterdrückungen hervorrufen, Diskriminierungen auf Basis des Geschlechts, der Hautfarbe oder Nationalität sind immer noch aktuelle Themen in vielen Ländern dieser Welt, auch dort, wo das Friedensdorf aktiv ist. Noch viel zu häufig werden die Menschenrechte nicht geachtet und ganze Familien müssen darunter leiden.
Besonders schlimm ist es, wenn Kinder betroffen sind und ihnen ihre Rechte verwehrt bleiben. Denn sie sind nicht nur unschuldig an der aktuellen Situation in ihrem Land, sie sind auch die Zukunft aller. Wenn ihnen also das Recht auf Bildung, Unterstützung oder medizinische Behandlung versagt bleibt, entsteht Handlungsbedarf in verschiedensten Bereichen. Friedensdorf International hilft Kindern, die in ihrer Heimat nicht ausreichend medizinisch versorgt werden können- ein Puzzleteil im großen Ganzen.
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