Mit Agentin Schlaumeise im Wasserturm

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Die 4b der Rolandschule in Oberhausen ist jetzt mit allen Wassern gewaschen. Bei einem Aufruf des Wochen-Anzeigers für Agentin-Schlaumeise-Aktionen im letzten Sommer hatte sich die Rolandschule gemeldet. Jetzt ging es ins Aquarius, um die Welt des Wassers zu entdecken.

Von Sarah Dickel

Jeder benutzt es täglich. Der eine etwas mehr, der andere etwas weniger. Auf die Frage, was die Kinder der 4b heute schon alles mit Wasser gemacht haben, fällt ihnen eine Menge ein: „Gewaschen“, „die Zähne geputzt“ oder „Getrunken“. Aber wieviel Wasser verbraucht ein Mensch eigentlich pro Tag?
Beate te Kloot und Anne Raeck, beides Museumspädagoginnen, veranschaulichen den Kindern den täglichen Wasserverbrach mithilfe von 20 Eimern. In jedem Eimer passen zehn Liter Wasser, erklärt te Kloot: „Das heißt, ein Mensch benötigt circa 120 bis 122 Liter Wasser pro Tag.“ Große Augen bei den kleinen Wasser-Entdeckern.

Salatschüssel als Wasserwerk


Um den Kindern zu veranschaulichen, wie das Wasser zu ihnen nach Hause gebracht wird, macht die Klasse ein Experiment. Ein Wasserturm wird mithilfe einer Salatschüssel, die Haushalte und das Wasserwerk durch einen Eimer dargestellt. Die Rohre durch einen Schlauch: „Jetzt brauchen wir aber jemanden, der unsere Pumpe ist“, fordert te Kloot auf. Linus meldet sich und übernimmt die Arbeit der Pumpe, die nachts das Wasser in den Wasserturm pumpt. Die Kinder verfolgen gespannt, was weiter passiert. Te Kloot erläutert die Arbeitsweise eines Wasserwerks weiter und natürlich geht auch hier und da mal etwas Wasser verloren. Sehr zur Freude der Kinder.
Nach der kleinen Einführung wird die Klasse in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine bleibt im kleinen Forscherzentrum und macht Experimente, währenddessen die andere nach oben auf den Wasserturm geht. Im Anschluss daran wird gewechselt. Als es für die erste Gruppe heißt, „ihr könnte die Treppen nach oben laufen“, sind die zehn Kinder in Windeseile nach oben geeilt. Schließlich will der Wettkampf gegen die Lehrer, die mit dem Aufzug die ersten 35 Meter fahren, gewonnen werden.
Oben angekommen heißt es dann aber nochmal für alle in einen anderen Aufzug steigen, um auf die Kuppel des Wasserturms zu gelangen. Ganz oben angelangt erklärt Raeck den Kindern die zwei Aufgaben eines Wasserturms: Druck und die Wasserspeicherung. Franziska gesteht, dass sie eigentlich etwas Höhenangst habe, „aber hier ist es einfach toll“.
Die Kinder finden es spannend und lauschen interessiert den Erzählungen von Anne Raeck: „Schaut euch mal hier oben genau um. Ihr könnt ganz viele Türme sehen. Türme sind nämlich sehr ausschlaggebend für eine Stadt. Sie sind das erste und letzte, was man von einer Stadt sieht.“

Dreckwasser gefiltert


Währenddessen ist die Forschergruppe schon voll in ihre Experimente vertieft. Alessio erklärt, was sie als erstes gemacht haben: „Wir haben Dreckwasser durch Kies und Sand gefiltert und so sauberes Wasser erhalten.“ Die kleinen Wasser-Forscher sind ganz in ihrem neuen Element. Als nächstes wird mit Wasserfarbe gefülltes Wasser durch den Filter geschüttet. Die Kinder erwarten mit Spannung, was geschieht.
Nachdem erst klares Wasser durch den Filter fließt, kommt anschließend das Farbige durch. Begeisterung macht sich breit: „Guck mal, mein Wasser wird blau“, sagt Alessio. Die Ergebnisse ihrer Versuche schreiben die Kinder auf ein Versuchsprotokoll. Nach dem spannenden Tag sind sich Kinder und Lehrer der 4b der Rolandschule einig: „Danke an Agentin Schlaumeise für diesen tollen, informativen Tag!“
Fotos von Heike Cervellera
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1 Kommentar
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Karl-Heinz Hohmann aus Unna | 28.06.2016 | 13:26  
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