Neuer vierbeiniger Kollege in der Geriatrie

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Sandra Mull und Hagrid sind ein gutes Team. Fotos: Matthias Duschner

Er besucht die betagten Patienten im EKO: Therapiebegleithund Hagrid ist zwar erst in der Ausbildung, hat die Herzen der Patienten aber bereits erobert.

Therapiebegleithund Hagrid hat am 24. Oktober die Fährte in der Klinik für Geriatrie aufgenommen. Sandra Mull, Fachergotherapeutin für Geriatrie und Gerontopsychiatrie, und Hagrid absolvieren zusammen die Ausbildung Therapiebegleithundteam beim Münsteraner Institut für tiergestützte Therapie, kurz MITTT. Die Ausbildung dauert circa zwei Jahre.
Hagrid, der von seiner Besitzerin nur Hag gerufen wird, ist erst 15 Wochen alt und schon bekannt wie ein bunter Hund. Der quirlige Kollege läuft über die geriatrischen Stationen in Haus E und besucht die betagteren Patienten in der geriatrischen Tagesklinik und auf Station. „Das kann wahre Wunder bewirken“, erzählt Sandra Mull. „Allein durch seine Anwesenheit weckt Hag die Lebensgeister und steigert das Wohlbefinden unserer Patienten und Mitarbeiter“. Jede noch so kleine Bewegung mobilisiert die geriatrischen Patienten. Um Hagrid streicheln zu können, müssen sie sich beispielsweise nach vorne beugen. Und Hag unterstützt die Patienten, indem er spielerisch zur Mobilisation anregt.
Auch Hagrid, der zur Hunderasse Elo gehört, muss seine tierschutzgesetzlichen Pausenzeiten einhalten. Dann zieht er sich in sein eigens für ihn eingerichtetes Büro oder auch Ruheraum auf der E4 zurück.

Hygienisch unbedenklich

Aus hygienischer Sicht ist der tägliche Dienst von Hagrid unbedenklich. Von Beginn an wurde das Hygienemanagement in die Umsetzung eingebunden. Das Spielen mit Hagrid fördert die Beweglichkeit der geriatrischen Patienten. „Das kann
wahre Wunder
bewirken“
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