Sicher mit dem Rad zur Schule

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NRW-Verkehrsminister Michael Groschek (Mitte) übergab 13 Fahrräder an die Jugendverkehrsschule in Oberhausen. Foto: privat

Sicher mit dem Rad zur Schule – das ist das Ziel, das die Landesverkehrswacht und das NRW-Verkehrministerium mit ihrer Unterstützung der Jugendverkehrsschulen verfolgen. Für viele Kinder und Jugendliche ist das Rad für den Weg zur Schule oder zur Ausbildungsstätte und in der Freizeit ein ständiger Begleiter. Leider steigt mit der wachsenden Beliebtheit des Rades nicht die Verkehrssicherheit der Radler: Die Zahl der in NRW getöteten Radfahrer stieg in 2012 um 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Damit Fahrradanfänger die Möglichkeit haben, im geschützten Bereich verkehrssicheres Verhalten üben zu können, gibt es die Jugendverkehrsschulen, die von den örtlichen Verkehrswachten oder Kommunen betrieben werden.
In den kommenden Tagen erhalten sie zur Verbesserung ihrer Ausstattung 222 Fahrräder, 666 Helme und 60 Sätze Warnwesten. Symbolisch für das gesamte Kontingent übergab NRWVerkehrsminister Michael Groschek jetzt 13 Fahrräder, 25 Helme sowie zwei Sätze Warnwesten an Elisabeth Albrecht-Mainz, erste Bürgermeisterin von Oberhausen, für die Jugendverkehrsschule an der Schillerschule.

Nahmobilität

„Die Radfahrausbildung in der Grundschule ist unbedingt notwendig", sagte der Verkehrsminister. „Nahmobilität findet in erster Linie zu Fuß und mit dem Rad statt. Das ist gut so. Denn Schulen, vor denen sich morgens die PKW der Eltern stauen, spiegeln ein Mobilitätsbild der Vergangenheit. Wir wollen, dass alle Schüler sicher mit dem Rad zu ihren weiterführenden Schulen kommen können. Dafür sind die Gemeinschaftsaktionen der Verkehrswachten und des Landes, das Engagement der Schulen und die Unterstützung von Sponsoren unverzichtbar.“
Die Finanzierung der Ausstattung erfolgt aus den Mitteln des Verkehrsministeriums, der Landesverkehrswacht, der örtlichen Verkehrswachten, der Verkehrswacht Medien & Service-Center GmbH sowie der Abus KG. „Wenn wir den Radverkehr in NRW fördern wollen, müssen wir auch möglichst früh die Weichen für verkehrssicheres Verhalten auf zwei Rädern stellen“, so Heinz Hardt, Präsident der Landesverkehrswacht. „Leider stellen wir immer häufiger fest, dass Bewegungsmangel die Mobilität von Grundschülern beeinträchtigt. Daher kommt dem Fahrradunterricht an den Schulen und in den Jugendverkehrsschulen eine besondere Bedeutung zu.“
Hardt dankte dem Ministerium und den Sponsoren sowie den örtlichen Verkehrswachten, die in NRW 22 stationäre und 46 mobile Jugendverkehrsschulen betreiben.
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