Täglich 200 verletzte Kinder

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Einsatzbesprechung im Friedensdorf, vorne Maria Tinnefeld, links dahinter Kevin Dahlbruch vom Einsatzteam. Foto: privat

Oberhausen. Friedensdorf Einsatzteam kehrt zurück aus Zentralasien: Tadschikistan – Kirgistan – Usbekistan: Stationen des jüngsten Zentralasieneinsatzes von Friedensdorf International. Eine Reise voller nahe gehender Eindrücke, auch für die erfahrenen Teammitglieder.

An jeder dieser Stationen kamen verzweifelte Eltern mit ihren verletzten, schwer erkrankten und von plastischen Fehlstellungen eingeschränkten Kindern zum Treffpunkt. Mit Hilfe der jeweiligen Partnerorganisationen vor Ort wurde untersucht und entschieden, ob eine medizinische Behandlung in Deutschland notwendig und sinnvoll wäre. Täglich bis zu 200 Kinder waren es allein in Tadschikistan. „Wir haben einen Riesenrespekt für diese Kinder. Stundenlang haben sie geduldig auf die Vorstellung gewartet und uns mit ihrer Tapferkeit und ihrem offenherzigen Lachen trotz ihrer Schmerzen überzeugt“, erzählt das Einsatzteam nach der Rückkehr am heutigen Donnerstag.
Meist kommen auch Kinder zum Treffpunkt, die dank ihres vergangenen Aufenthaltes im Friedensdorf Oberhausen jetzt ein fast normales Leben führen können. Und nicht selten traf das Einsatzteam auch diesmal Eltern von Kindern, die zurzeit in Deutschland zur medizinischen Einzelfallhilfe sind. „Wir konnten sie mit neusten Informationen zur Genesung ihrer Kinder versorgen. Viele unserer Schützlinge haben uns einen Brief und Foto mitgegeben. Oft fließen dann Tränen bei den Eltern. Tränen des Glücks und der Dankbarkeit.“
Jeder Hilfseinsatz des Friedensdorfes wird durch Partnerorganisationen im Land realisiert. So ist auch langfristige Hilfe vor Ort möglich, die allein durch Spendengelder finanziert werden kann.
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Karl-Heinz Hohmann aus Unna | 30.03.2016 | 16:51  
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