Abwasserkanal Emscher macht gute Fortschritte

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Auf dem Foto: Kanalring-Elemente vor Einfuhr in den Kanal. Foto: Emschergenossenschaft

Die Emschergenossenschaft verlegt eine insgesamt zehn Kilometer lange Doppelrohrtrasse. Das südliche Rohr hat bereits 9254,70 Meter erreicht (Stand: 7. April, 6 Uhr).

Hier wurden insgesamt 7746 Kanalringe verlegt. Das nördliche Rohr misst mittlerweile 9080,70 Meter, bei insgesamt 7599 Ringen. Ein Kanalring besteht aus sechs einzelnen Elementen, die erst unter Tage wie ein Puzzle zu einem Kanalrohr zusammengefügt werden. Die Emschergenossenschaft hat also in Summe 15.345 Ringe mit insgesamt 92.070 einzelnen Elementen verbaut.
Der sogenannte Bauabschnitt 40 des AKE beginnt an der Stadtgrenze Bottrop/Oberhausen und endet östlich des Holtener Bruchs in Oberhausen-Biefang (im Bereich der A 3).
In Biefang erreichen die beiden Bohrer nach derzeitiger Schätzung der Emschergenossenschaft im Laufe des Sommers ihr Ziel, die Baugrube des neuen Pumpwerks, dessen Bau im Mai 2016 im Holtener Bruch begonnen hat. Anders als in den anderen AKE-Bauabschnitten 20 (ausschließlich auf Bottroper Stadtgebiet, bereits seit 2013 fertiggestellt) und 30 (Bottrop-Ost bis Dortmund, seit Oktober 2015 fertiggestellt) wird der Abwasserkanal Emscher in Oberhausen nicht im reinen Rohrvortrieb verlegt, sondern im Tübbingausbau.
Generell unterscheidet sich der Vortrieb mit Tübbingausbau vom Rohrvortrieb dadurch, dass keine kompletten Rohrelemente durch den Boden geschoben werden, sondern das Rohr aus einzelnen Segmenten direkt in der Vortriebsmaschine hergestellt wird.
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