Besuch am Weihnachtssee in der Kirchheller Heide in Bottrop.Es lohnt sich.

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Weihnachtssee?Okay.


Im Dezember 2003, da versank bei Bottrop in der Kirchheller Heide ein Bach in der Erde, und das Wasser trat über seine Ufer, und er wurde ein See. Und weil das alles zu Weihnachten geschah, nannten sie ihn „Weihnachtssee”. Das entspricht der Wahrheit.

Wissenswertes und informatives rund um den Weihnachtssee.
An einem Wintermorgen im Dezember 2003 wurden Mitarbeiter des Regionalverbands Ruhr (RVR) darauf aufmerksam, dass sich der Schwarzbach an der Stelle, an der zu der Zeit noch die Schwarzbachbrücke stand, ungewöhnlich stark verbreitert hatte. Nach und nach wurde aus dem einstigen Bachlauf ein kleiner See. Ursache dafür ist der Kohleabbau, der unweigerlich Spuren hinterlässt. Die Bachauen liefen nach und nach mit Wasser voll, erste Tiere siedelten sich an und im Laufe der vergangenen Jahre mussten die Brücke sowie einige Bäume entfernt werden. Mittlerweile hat der RVR eine Beobachtungshütte gebaut und Schilder weisen den Weg zum Weihnachtssee. Wer Ruhe sucht, findet sie am Weihnachtssee. Hier haben sich schon viele Tiere angesiedelt oder häuslich gemacht. Eisvogel, Teichhühner, Silberreiher Rotaugen im See, kleine Hechte hat man hier schon gesehen, Grünfrösche und dann die ganzen Vögel, die sie herbrachten: Enten, Gänse, Kormorane. Eisvögel entdecken. Hier entwickelte sich ein Biotop, See das einen Besuch lohnenswert macht.
Der RVR hat am Weihnachtssee eine Holzhütte Beobachtungshütte errichtet. Sie dient zum Beobachten, unterstellen beim Regen. Hier kann sich auch hinsetzen und etwas pausieren. Schaut euch einfach um es ist ein herrlich beruhigender Anblick das entstandene Biotop, See zu erkunden. Hilfreich wäre ein Fernglas. Man muss sich etwas gedulden bis man einige Tiere entdeckt es schadet auch nicht das Warten so hört man auch mal andere Geräusche als dass Hupen, Geschrei usw.….In der Zwischenzeit fährt der Körper auch runter und man bemerkt die Natur um einen rum intensiver. Der RVR mach sehr viel. In den vergangenen Jahren wurde die Beschilderung in der Kirchheller Heide fast komplett erneuert sowie Bänke und Hütten renoviert. In der Naturwaldzelle, die seit mehr als 30 Jahren ohne Eingriffe durch den Menschen ist und die nördlich des Heidhofssee entlang des Schwarzbachs verläuft, wurde eine Brücke gebaut. Ebenso gibt es einen Steg über den Rotbach.
Das es mal so kommen würde war leider klar. Oder zum Glück. Es gibt natürlich pro und kontra. Ich selber kann nicht mitreden mir fehlt das nötige Wissen. Ich genieße das entstandene.
Die Förster haben vorher andere Hölzer noch rechtzeitig gerettet; da waren noch mehr Kiefern in der Bachauen und Erlen auch. Aber sie haben ja gewusst, was passieren würde, wie der Bergbau es auch wusste: Prosper Haniel, das hier nach Kohle gräbt, verzichtet schon seit 1996 auf eigentlich genehmigten Abbau unter dem Rotbach, damit nicht alles untergeht.
Herr Meemken der dortige Förster sagte e mit diesen Worten. Ich schließe mich diesen an.
„Ein bisschen schade”, sagt Werner Meemken, sei das nur. „Denn zugleich entsteht ja Neues, Schönes. Ein Biotop.” Etwas, das die Kirchheller Heide bereichert. So gesehen ist der Weihnachtssee: ein Weihnachtsgeschenk.




Kirchheller Heide
Die Kirchheller Heide ist eine Grün- und Waldlandschaft im Westen von Bottrop-Kirchhellen im nordrhein-westfälischen Ruhrgebiet.Die Kirchheller Heide ist Teil des Naturparks Hohe Mark-Westmünsterland und besitzt mit etwa 100 km markierten Rad- und Wanderwegen sowie 23 km Reitwegen große Bedeutung für die Naherholung im Ruhrgebiet. Kerngebiet ist die Heide- und Moorlandschaft des Kletterpoths, die schon seit 1926 Naturschutzgebiet ist.Die Kirchheller Heide hat eine Größe von etwa 2.000 Hektar und umfasst neben den Kerngebieten auch den Fernewald, den Grafenwald und den Köllnischen Wald. Geologisch erstreckt sie sich über die Niederrheinischen Sandplatten zwischen Lippetal im Norden und Emschertal im Süden. Die grundwassernahen, feuchten Wälder werden von Spechtbach, Rotbach und seinem Zufluss Schwarzbach durchflossen. Die Bachsysteme zeichnen sich durch ihre natürliche Auenvegetation aus. Staueinwirkungen des hochanstehenden Grundwassers führen vor allem in Muldenlagen zu Versumpfung und Moorbildung und später zu einer dementsprechenden typischen Waldvegetation mit einem hohen Anteil an Erlen.In der Kirchheller Heide findet sich die ehemalige Kiesgrube Heidesee.

Der Regionalverband Ruhr (RVR) mit Sitz in Essen ist ein gesetzlicher Zweckverband (Pflichtverband) als übergreifende kommunale Organisation der kreisfreien Städte des Ruhrgebietes und der sie umgebenden Kreise mit rund 5,1 Millionen Einwohnern.
Heutiges Ziel der Organisation ist die Bündelung der Interessen der einzelnen, dem Verband angehörigen kreisfreien Städte und Kreise sowie die Koordination der Angebote und Aufgaben.Der Verband hat folgende Pflichtaufgaben: Der RVR ist für das Marketing des Ruhrgebiets sowie Umwelt- und Freizeitförderung, wie der Emscher Landschaftspark oder die Route der Industriekultur, zuständig. Außerdem entwickelt er sogenannte Masterpläne für die Raumordnung und erfasst kartografische Daten. Seit Oktober 2009 übernimmt er die staatliche Regionalplanung für das Ruhrgebiet. Größte RVR-Tochtergesellschaft ist die AGR Unternehmensgruppe. Eine weitere Tochtergesellschaft ist die Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH.Des Weiteren kann der Verband Aufgaben als Dienstleister übernehmen.

Quellen:"www.lebensart-regional.de"Wikipedia:Waz Die Geschichte vom Weihnachtssee :WDR5 Natur auf der Spur
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6 Kommentare
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Eckhard Schlaup aus Gladbeck | 08.06.2015 | 22:34  
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Elisabeth Jagusch aus Schermbeck | 09.06.2015 | 20:21  
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Martin Grundmann aus Oberhausen | 10.06.2015 | 17:50  
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Walburga Wölk-Haddan aus Oberhausen | 26.02.2016 | 19:24  
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Martin Grundmann aus Oberhausen | 28.02.2016 | 22:47  
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