Wie geht es weiter nach den Einsturz der Gabionen (Juni 2014) in Oberhausen am Handbach ?

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Fahrradweg am Laubgraben und Handbach mit Gabionen.
   
Gabionen und Handbach
Wie geht es weiter nach den Einsturz der Gabionen (Juni 2014) in Oberhausen am Handbach ?

Die Bilder sind von Mai 2015.Leider habe ich keine neuen Infos gefunden.Das Gutachten wer was bezahlt läuft seid September 2014.

Wo und wann. Weseler Straße zwischen Unterführung A3 und Sternstraße in Oberhausen-Sterkrade verläuft ein Fahrradweg am Laubgraben Auf diesem Stück wurden etwa 190 Meter Gabionen errichtet. Auf diesem Stück sind Gabionen eingestürzt im Juni 2014.

Rückblick: Im Juni sind am Handbach nach starkem Regen Gabionen umgestürzt. Diese Gabionen wurden erst kurz vorher aufgebaut. Zum Einsturz sollte es gekommen sein durch lang anhaltende Regenfälle im Juni.

Erklärung für den Einsturz:
Durch diesen Dauerregen entstand ein sogenannter Schichtenwasserleiter in den unteren Bodenschichten ca. drei Meter unter dem Bodenniveau – dieses sorgte für zusätzlichen Druck auf die Stützwand und brachte dadurch die Gabionen zum Einsturz.
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Auszug aus dem Artikel
"Regen lässt Gabionen in Oberhausen einstürzen" WAZ OBERHAUSEN.
12.09.2014 | 11:15 Uhr
"Anfang"
Regenmengen waren nicht kalkuliert
Maria Guthoff (Wirtschaftsbetriebe Oberhausen) erklärt: „Es gibt Gespräche mit der Stadt und der ausführenden Firma über die Kostenübernahme für die Reparatur. Erst danach können die Kosten ermittelt werden.“
Im Januar 2013 war ein Baugrundgutachter beauftragt worden, die Böden am Handbach zu untersuchen, Empfehlungen für den Bau der Gabionen auszusprechen und die Stützwand statisch zu berechnen. Diese Ergebnisse wurden im Frühjahr und Sommer 2014 beim Bau des Handbaches umgesetzt. Die Regenmengen im Juni waren dabei nicht kalkuliert. Martin Berger, Sprecher der Stadt Oberhausen: „Diese Schichtenwasser gab es beim Erstellen des Baugrundgutachtens im Januar 2013 und beim Bau der Wand nicht.“ Erst Untersuchungen, die nach dem Teileinsturz der Wand und während der regenreichen Zeit angestellt wurden, hätten dies festgestellt.
"Ende".
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Seit September 2014 läuft ja das Gutachten wer welche Kosten übernimmt. Bin mal sehr gespannt wann es beigelegt wird und das Projekt beendet wird.
Habe mal etwas gegoogelt und haben mir einige Wetterdaten besorgt für 2014.Siehe Fotos. So ungewöhnlich waren die Niederschlagsmengen nicht. Ich bin kein Experte aber man kann ja aus den Tabellen entnehmen das es immer zu solch einer Niederschlagmenge kommt, das ist nichts Außergewöhnliches.

Die Gabionen gehören zum Projekt
Entflechtung der Gewässer Handbach und Laubgraben Oberhausen
Bausumme: ca. 1.060.000,00 €
Bauherr: Stadt Oberhausen, WBO GmbH


Screenshots zeigen Niederschlagsmengen im Jahre 2014.

Erklärung einiger Worte die im Artikel vorkommen.

Der Handbach ist ein rechter Nebenfluss der Emscher. Sein Lauf mit einer Länge von 5,41 km und sein Einzugsgebiet von gut 23,5 km² [1] befinden sich im Oberhausener Stadtbezirk Sterkrade.Der Handbach entspringt im Nordwesten des Stadtteils Königshardt. Er fließt in südwestlicher Richtung zunächst durch den Sterkrader Wald, teilweise natürlich mäandernd, teilweise begradigt und wird dabei nördlich des Autobahnkreuzes Oberhausen unter der A 3 durchgeleitet. Auf seinem weiteren Weg streift er den Südrand des Stadtteils Schmachtendorf, bevor er auf Höhe des Forsthauses Handbeck verrohrt und unter der Bahnstrecke Oberhausen–Arnhem hindurchgeleitet wird. Nach rund 500 m unterirdischem Verlauf kommt er, nunmehr in Richtung Süden fließend, zwischen dem Gewerbegebiet Waldteich und der Autobahn A 2 wieder an die Oberfläche. Über einen Kilometer folgt er nun kanalisiert dem Verlauf der Autobahn, bevor er bei Biefang in der Nähe der Anschlussstelle Oberhausen-Holten in die Emscher mündet. Rund 200 Meter vor seiner Mündung nimmt er den Zufluss Sterkrader Hauptkanal auf.

Gabione (von italienisch gabbione ‚großer Käfig‘) auch Steinkorb, Schüttkorb, Mauersteinkorb oder Drahtschotterkasten genannt, ist ein mit Steinen gefüllter Drahtkorb.Sie wird in der Landschaftsarchitektur, im Wasserbau sowie im Straßen- und Wegebau zum Aufbau von Wällen, zur Errichtung von Sicht- oder Lärmschutzanlagen, zur Böschungsbefestigung und als Stützmauer (etwa als Alternative zu konventionellen Trockenmauern in Weinbergen) eingesetzt. Als Abfangelemente an Hängen dienen Gabionen der Aufnahme des horizontalen Erddruckes. Sie werden auch als Alternative zu Fertigteilen oder festen Mauern aus Steinen oder Beton verwendet.

Schichtwasser, Schichtenwasser
(strata water) Es gibt keine allgemein anerkannte Definition des Begriffes Schichtwasser. I.d.R. wird es als Sickerwasser beschrieben, welches auf einer weniger durchlässigen Schicht aufgestaut wird. Es wir zuweilen als temporär schwebendes Grundwasser bezeichnet, welches sich oberhalb großer zusammenhängender Grundwasserleiter in sandigen Bereichen ausbilden kann. Steigt der Grundwasserspiegel, kann es das Schichtwasser mit einschließen.
Schichtwasser ist bei größerer Menge entweder dem Grundwasser oder dem zeitweise vorhandenen Stauwasser zuzurechnen.
Im Rahmen der Wasserversorgung kann Schichtenwasser als Grundwasser und Trinkwasserpotential angesehen werden.

Niederschlagsmenge

Man betrachtet das flüssige Wasser (Niederschlagswasser), das sich bei Niederschlag (Regen, Schnee, Hagel, Nebel usw.) in einer definierten Zeitspanne (siehe auch Niederschlagsintensität) in einem nur nach oben offenen Gefäß mit definierter horizontaler Öffnung sammelt. Als Niederschlagsmenge bezeichnet man das Volumen der Flüssigkeit bezogen auf die Fläche der Öffnung und gibt sie an in Litern pro Quadratmeter (1 Liter ist 1 Kubikdezimeter).
ist sie zahlenmäßig gleich der Niederschlagshöhe in Millimetern.
Das üblichen Messintervall (es ist immer mit anzugeben) sind 24 Stunden (1 Tag), aber auch 48 oder 72 h und so fort für länger dauernde Starkregen-Ereignisse, für Schlagregen auch 1 Stunde und entsprechend mehr, aber auch bis hin zu 5 Minuten (etwa als Bemessung für Abflusseinrichtungen an Gebäuden) sowie ein Monat, eine Jahreszeit und das ganze Jahr für klimatologische Betrachtungen. In den Fällen, in denen man mehrere Standardintervalle addiert, spricht man auch von Niederschlagssumme.

Faktoren wie Verdunstung, Bodenversickerung oder Abfluss werden bei der Messung nicht berücksichtigt.
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