107 Flüchtlinge aufgenommen

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Oberhausen. Am vergangenen Montag wurde die Stadt Oberhausen um 15.18 Uhr von der Bezirksregierung per Fax aufgefordert, im Rahmen der Amtshilfe bis 21 Uhr Unterbringungsmöglichkeiten für 150 Flüchtlinge bereitzustellen.

Dazu gab Rechtsdezernent Frank Motschull eine Erläuterung: „Die Frage für uns war nicht, ob das geht, sondern wie das geht.“
Kurzfristig wurden dann Vertreter der OGM GmbH, des THW, des DRK, der Feuerwehr und des Bereiches Soziales an einen Tisch geholt.
Als Notunterkunft hat man sich für die Fröbelschule (Ripsdörnestraße 8) entschieden, zumal dort Turnhalle, Küche und Sanitäre Anlagen vorhanden sind. Die Klassen wurde schnell leergeräumt und mit Betten ausgestattet.
Gegen 20 Uhr sind in drei Bussen 107 Flüchtlinge (davon 15 Kinder - das Jüngste ist erst zwei Monate alt) am Katastrophenschutz-Zentrum an der Brücktorstraße angekommen, wo sie registriert und von Ärzten medizinisch betreut wurden.
Gegen 21.30 Uhr ging’s dann weiter zur Fröbelschule, wo alle dann vom DRK mit Speisen und Getränken versorgt wurden.
Die Flüchtlinge kommen überwiegend aus Syrien und Albanien, weitere Herkunftsländer sind unter anderem Ghana, Mali, Libanon und Marokko.
An der Fröbelschule wird es eine 24-Stunden-Betreuung geben, wobei auch eine ehrenamtliche Begleitung angestrebt wird. Die Flüchtlinge werden mindestens für drei Wochen dort untergebracht sein. Trotzdem seien Schulen, so Stadtkämmerer Apostolos Tsalastras, nur als Notunterkunft und nicht für den längerfristigen Aufenthalt geeignet.
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