Auch Oberhausen stellt sich quer: Gemeinsam gegen Rassismus und für Vielfalt in Essen!

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Die sogenannten „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) haben ihre für den 18. Januar 2015 geplante Demonstration abgesagt, nachdem die Polizei diese aufgrund der hohen Gewaltbereitschaft ihrer Teilnehmer nicht erlaubt hatte.
Die Oberhausener LINKE begrüßt das Verbot der ‚Hooligans gegen Salafisten‘ Demonstration. Es ist die angemessene Reaktion auf die Stimmen der Essener Zivilgesellschaft. Oberhausens Bundestagsabgeordneter Niema Movassat (DIE LINKE), der auch in Essen ein Bürgerbüro betreibt und Mitglied des Essener Bündnisses „Essen stellt sich quer“ ist erklärt dazu:

„Ich heiße das Verbot der HoGeSa-Demo willkommen. Demonstrationen mit klar rassistischer Ausrichtung wie HoGeSa haben in einer bunten und toleranten Stadt wie Essen nichts verloren. Es ist ein gutes Zeichen, dass die Polizei dem Aufruf der Parteien, verschiedenen Organisationen und Sportvereinen folgt, die sich allesamt gegen die gewaltbereiten Hooligans gestellt haben, um ein Szenario wie in Köln zu verhindern. Rassismus ist nichts, was von der Versammlungs- und Meinungsfreiheit gedeckt ist.“

Kreissprecher Jens Carstensen ergänzt: „Trotzdem ist es wichtig, dass wir am Sonntag den 18. Januar gemeinsam zur Kundgebung des Bündnisses „Essen stellt nach quer“ nach Essen fahren. Vorab wollen wir auch in Oberhausen mit einer kurzen Kundgebung ein Zeichen gegen Rassismus und Islamismus, gegen HoGeSa, ISIS und die dumpfe antimuslimische Hetze von Pegida setzen und rufen alle demokratischen Kräfte, insbesondere aus Sport, religiösen Gemeinschaften, Gewerkschaften und Politik in Oberhausen auf, uns nach Essen zu begleiten!

Wir treffen uns am 18.01.2015 um 11.30 Uhr am Oberhausener Hauptbahnhof zu einer kurzen Kundgebung! Anschließend fahren wir geschlossen nach Essen.
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Siegfried Räbiger aus Oberhausen | 14.01.2015 | 16:00  
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