Breites Bündnis für eine attraktive Stadt

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Foto: Rüdiger Marquitan

Die Fraktionen von SPD, CDU und Grünen sowie die FDP im Rat haben sich für die Ratssitzung am kommenden Montag auf einen gemeinsamen Antrag verständigt, der die Sauberkeit der Innenstadt von Alt-Oberhausen und die Infrastruktur verbessern soll.



Dafür haben die Partner der Koalition und die CDU ihre eigenen, erarbeiteten Anträge gemeinsam überprüft und zusammengeführt. Erfahrungen dieser neuen Maßnahmen sollen unter Berücksichtigung lokaler Gegebenheiten gegebenenfalls auch auf die Innenstädte von Osterfeld und Sterkrade übertragen werden.

So wollen die Koalition und die CDU die Oberhausener Verwaltung beauftragen, ein Konzept zur Attraktivierung und Belebung der Innenstadt zu erarbeiten. Gemeinsam mit dem CityO.-Management soll sie ein Konzept für einen Einzelhandel entwickeln, der als Alternative zum Centro für Einheimische und auswärtige Besucher gleichermaßen einladend und interessant ist.

Im Rahmen eines Ideenwettbewerbs sollen die Oberhausener Bürgerinnen und Bürger in diesen Prozess eingebunden werden. Ein Konzept zur einheitlichen Gestaltung der die Markstraße querenden Straßen ist ebenso Teil des umfangreichen Antrags wie etwa die Einführung eines stetig zu aktualisierenden Leerstandskatasters, um stets die vorhandenen Ressourcen im Blick zu haben.


Sauberkeit und Ordnung verbessern


Zur Verbesserung der Sauberkeit und Ordnung in der Alt-Oberhausener Innenstadt hält der umfangreiche Antrag alleine neun Aufträge an die Verwaltung bereit. Dabei setzen Koalition und CDU sowohl auf Aufklärung und Sensibilisierung der Öffentlichkeit, wollen Fehlverhalten allerdings auch konsequent verfolgt und sanktioniert wissen. In diesem Rahmen soll die Verwaltung beauftragt werden, eine Neufassung des Verwarnungs- und Bußgeldkataloges zu erarbeiten. Um die Folgen von Fehlverhalten klarzumachen, soll die Höhe der jeweiligen Bußgelder auch veröffentlicht werden.

Zudem setzt die Politik im Bemühen um eine saubere Stadt auch auf neue technische Möglichkeiten: Ein GPS-System bei den Fahrzeugen der WBO könnte den Bürgern Orte und Intervalle von Reinigungsaktionen in Zukunft transparent aufzeigen. Auch die Einrichtung von Unterflur- oder Halbunterflur-Containern, die zum Teil in den Boden eingelassen sind, soll gemeinsam mit der WBO und den Wohnungsbaugenossenschaften geprüft werden.

Neue technische Möglichkeiten


Auch den Blick in andere Städte hat die Politik nicht versäumt: Als Beispiel für eine Kampagne zur Reduzierung des Verpackungsmülls für Oberhausen zitiert sie die Aktion „Mein Becher für Berlin“, die mithilfe eines widerstandsfähigen Trinkgefäßes aus Bambus und Silikon die Zahl der weggeworfenen Kaffeebecher reduzieren soll.
Was die Verbesserung der Infrastruktur angeht, soll die Verwaltung zum Beispiel die Kosten für die Aufarbeitung oder Neuanschaffung eines Papierkorbmodells mit integriertem Aschenbecher und Pfandkorb ermitteln.

Alle Parteien sind sich darüber einig, dass der Abarbeitungsstand des Maßnahmenkatalogs halbjährlich im Umweltausschuss und in der Bezirksvertretung Alt-Oberhausen thematisiert wird.
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