Bürgerforum sehr gut besucht

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Oberhausen. Am Dienstagabend hatten Oberbürgermeister Daniel Schranz und der Bürgerrat der Stadt zum 1. Bürgerforum ins Zentrum Altenberg eingeladen.

Mehr als 600 Bürger hatten sich für den Bürgerrat beworben, der aber nur 15 Teilnehmer hat. Doch was passiert mit den übrigen Bewerbern? Deren Stimmen sollen ebenfalls Gehör finden, dies der Sinn dieses ersten Forums.

Knapp 300 Bürger folgten der Einladung und somit war das Zentrum Altenberg bestens gefüllt, als der OB die Gäste und den Bürgerrat begrüßte. Es sei ihm eine „außerordentliche Freude“, so viele Bürger begrüßen zu dürfen, so Schranz. „Wir wollen damit ihr Interesse und ihr Engagement für die Zukunft der Stadt würdigen.“ Vorrangiges Ziel beim ersten Bürgerforum sei es, das die Bürger miteinander ins Gespräch kommen. Sowohl Schranz als auch der Bürgerrat baten darum, die kommenden Diskussionen in einer „wertschätzenden Art“ zu führen.

Anschließend stellten sich die Mitglieder des Bürgerrates kurz vor, danach schilderte Klaus Roll stellvertretend die Arbeit des Bürgerrates vor. Der tagt viermal pro Jahr plus zusätzlicher Termine wie den an diesem Abend.

Dann kam es zu ersten Gesprächsrunden, erst zu zweit, dann in Gruppen zu fünf bis acht Personen. Deren Gedanken wurden auf den zahlreichen vorbereiteten Pinnwänden festgehalten unter vier Vorgaben: Warum bin ich heute hier, was wünsche ich mir von einem Bürgerrat, meine Vision von einem lebenswerten Oberhausen und: Was trage ich dazu bei. Es kam zu einer lebhaften Teilnahme mit zahlreichen Anmerkungen. Teilnehmer sprachen anschließend von einer sehr hohen Motivation der Bürger, von einer regelrechten Aufbruchstimmung. Es soll ein Ruck durch Oberhausen gehen. Angst haben aber einige Bürger, dass das ganze Projekt mit der Zeit verpuffen könnte.

Und wo brennt es den Bürgern am meisten unter den Nägeln? Beispiele: Die Wiederbelebung der Innenstadt, Müll, Sicherheit in der Stadt, Infrastruktur im Wohnumfeldgestaltung, die Wirtschaftlichkeit kommunaler Betriebe oder Stadtteilthemen wie Osterfeld, Betuwe, Lärmschutz und besonders Kinder in Oberhausen.

Top 5 der wichtigsten Themen

Die Themen werden nun nach Wichtigkeit und Häufigkeit sortieren und die „Top 5“ an die Verwaltung geben. Der Bürgerrat sammelt, wertet aus und stellt die Ergebnisse und Tafeln ins Netz unter: www. Oberhausen/Bürgerrat oder sie sind per Email erhältlich unter Stefanie.moeijes@oberhausen.de .

Nach knapp drei Stunden endete das Bürgerforum offiziell und Daniel Schranz bedankte sich für die rege Teilnahme.
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