Bürgerrat ausgelost

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Die gelosten Mitglieder entsprechen in ihrer Zusammensetzung der Stadtgesellschaft. Von links: Jörg Jüllenbeck (Info-Management), Oberbürgermeister Daniel Schranz, Rechtsdezernent Frank Motschull und Thomas Meister vom Bereich Statistik und Wahlen. Foto: Stadt

Oberhausen. Für den 15-köpfigen von Oberbürgermeister Daniel Schranz initiierten Bürgerrat gingen bis zum Einsendeschluss nicht weniger als 650 Bewerbungen von Oberhausenerinnen und Oberhausenern ein.

Am Ende hat nun – wie angekündigt - das Los entschieden. Dabei wurde neben dem Alter, Geschlecht und dem Migrationshintergrund auch die Verteilung auf die Stadtbezirke berücksichtigt. So entspricht der neue Bürgerrat in seiner Zusammensetzung der Oberhausener Stadtgesellschaft.
Die Teilnehmer stehen fest, sämtliche Bewerber werden zeitnah benachrichtigt. Der neue Bürgerrat wird den OB in den nächsten zwei Jahren regelmäßig zum Meinungsaustausch treffen, um ihm seine Sicht der Dinge widerzuspiegeln, um Ideen zu formulieren oder auf Fehlentwicklungen aufmerksam zu machen.
Bei aller Freude über das außerordentlich hohe Interesse seien ihm aber auch die vielen nicht berücksichtigen Bewerber besonders wichtig, so Schranz. „In unserem Anschreiben an alle Nicht-Ausgelosten versuche ich deshalb deutlich zu machen, dass es sich nicht um eine Absage handelt, sondern um eine Einladung. Mir ist jede Meinung wichtig, deshalb planen wir für den Herbst ein Forum, um mit allen Bewerberinnen und Bewerbern ins Gespräch zu kommen.“

Erste Sitzung am 5. Juli


Die erste Sitzung des Bürgerrats soll bereits am 5. Juli stattfinden. Geplant sind vier bis fünf Sitzungen im Jahr. Schranz: „Ich freue mich bereits auf die Zusammenarbeit und das erste Treffen mit den Mitgliedern des Bürgerrats.“
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