BUND-Kreisgruppe Oberhausen: Kinder bauten „Hotels für Wilde Bienen“, für die Eltern gab es viele Informationen über Wildbienenschutz

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Im Rahmen des Sommerfestes der Siedlung am Stemmersberg in Oberhausen Osterfeld beteiligte sich die BUND-Kreisgruppe Oberhausen mit Informationen zum Wildbienenschutz. In Deutschland leben über 550 verschiedene Wildbienenarten. Wir sind darauf angewiesen, dass sie und andere Insekten unsere Kulturpflanzen bestäuben. Doch mehr als die Hälfte der Wildbienenarten ist mittlerweile bedroht, einige sogar vom Aussterben. Eine große Gefahr für Insekten geht von Pestiziden aus. Dazu steht aktuell in der EU eine wichtige Entscheidung an: Ob das Pestizid Glyphosat für weitere 10 Jahre zugelassen wird. Der BUND unterstützt die Europäische Bürgerinitiative gegen Glyphosat und fordert EU-weite Maßnahmen zum Schutz der Menschen und der Umwelt vor giftigen Pestiziden.

Während die Informationen am BUND-Stand die Anlässe zu vielen Gesprächen boten, gab es für die Kinder ein Mitmachangebot, das sehr gern angenommen wurde. Mit flinken Händen wurden Schilfrohr, Bambus und Strohhalme mit Moos und Bast zusammengebunden. So entstanden in kurzer Zeit einige Wildbienenhotels, die nun - aufgehängt an Bäumen oder Sträuchern - für die Vermehrung der Wildbienen die passenden Brutgelegenheiten bieten können. Alternativ gab es ein Malangebot. Unterschiedliche Malvorlagen mit Naturmotiven, passend zum Thema, wurden bunt ausgemalt und stolz mit nach Hause getragen.

Cornelia Schiemanowski, Sprecherin der BUND-Kreisgruppe freut sich über die gute Resonanz des Angebots und fordert dazu auf, aktiv zu werden: „Jeder kann in seinem Garten oder auf seinem Balkon etwas für Wildbienen tun. Mit bienenfreundlichen Pflanzen, Wildbienenhotels und vor allem mit dem Verzicht auf Pestizide.“
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