BUND Oberhausen: „Glyphosat und Co. - pestizidfreie Kommunen voranbringen“

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Der Artenschwund in der Natur und Verluste und Schäden bei Honig- und Wildbienen zeigen immer deutlicher: Wir brauchen dringend eine klare und verbindliche Reduktion des Pestizideinsatzes.

Auf Anfrage der BUND-Kreisgruppe Oberhausen zum Einsatz von Pestiziden auf eigenen Flächen antwortete die Untere Umweltschutzbehörde der Stadt Oberhausen, dass bei der Grünflächenunterhaltung, die von der OGM durchgeführt wird, keine Pestizide eingesetzt werden. Die OGM GmbH setzt hierbei auf mechanische und thermische Verfahren.

Jedoch: Für die Pflege wassergebundener Wegeflächen in Parks, Sportanlagen und auf Friedhöfen wurden 2014 bis 2016 Ausnahmegenehmigungen für die Verwendung von Pestiziden/Herbiziden (pelargonsäurehaltige Produkte) von der Landwirtschaftskammer NRW erhalten.

Zu Flächen, die die Stadt verpachtet hat, konnte sie keine Aussagen machen, da die Pachtverträge keine Regelungen zum Einsatz von Glyphosat oder anderen Pestiziden vorsehen.

Die Wiederzulassung von Glyphosat durch die EU Ende 2017 sollte uns nicht daran hindern, die Verwendung von Herbiziden und Pestiziden zu vermeiden. Doch wie könnte ein solcher Ausstieg aussehen? Und vor allem: Was können wir als BUND tun, um das voranzutreiben?

Hierzu haben wir Ralf Bilke, Agrarreferent des BUND NRW, eingeladen. Er führt ins Thema ein und berichtet über konkrete Ansatzpunkte, Aktivitäten und Kampagnen unseres Verbandes.

Der für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger öffentliche Vortrag

„Glyphosat und Co. - pestizidfreie Kommunen voranbringen“

findet am 22. März 2018, 19 Uhr, im Haus Ripshorst, Ripshorsterstraße 306, statt
und ist kostenfrei.

Im Mittelpunkt der anschließenden Diskussion stehen mögliche Aktivitäten hier bei uns in Oberhausen.
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