CDU: Verständnis für Misstrauen der Menschen

Benter reagiert auf Kritik an Prüfer des Handyskandals

Die CDU reagiert auf den Hinweis in der Presse, dass es ihr eigener Wunsch gewesen sei, die Niederrheinische Treuhand als externen Prüfer beim Handyskandal der Oberhausener Gebäudemanagement GmbH zu betrauen. „Es ist richtig, dass uns drei Gesellschaften zur Auswahl vorgelegt wurden“, erklärte dazu CDU-Geschäftsführer Christian Benter. Die CDU habe auch tatsächlich die Niederrheinische Treuhand präferiert, weil diese eine ausführliche und kurzfristige Untersuchung angeboten hatte.

Dass ausgerechnet ein Duisburger SPD-Politiker einer der federführenden Prüfer sei, habe die CDU aber erst nach den Untersuchungen in der Finanzausschuss-Sitzung erfahren, als bereits die Ergebnisse vorgelegt wurden. Vorher sei von Brandt keine Rede gewesen. „Ganz sicher aber haben wir uns nicht gewünscht, dass von den 75 Mitarbeitern, die bei der Gesellschaft tätig sind, ausgerechnet ein Oberbürgermeisterkandidat der Duisburger SPD mit den Untersuchungen betraut wird“, erklärte Benter weiter. „Die Verwaltung hätte gut daran getan, dies zu verhindern. So aber muss sich niemand wundern, dass die Menschen jetzt mit Misstrauen und Empörung die völlige Entlastung der sozialdemokratischen OGM-Geschäftsführung zur Kenntnis nehmen. Da hat nun der ehemalige SPD-Stadtdirektor den ehemaligen SPD-Vorsitzenden entlastet. Die Verantwortung liegt demnach nur bei den betroffenen Mitarbeitern und der Telekom, nur die OGM-Geschäftsleitung hat alles richtig gemacht.“

Autor:

Matthias Wissing aus Oberhausen

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