Forum-Ost will sich öffnen

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Das Projekt "Ernte 46047" wird gut angenommen. Doch jetzt braucht man einen Wasseranschluss. Foto: Jörg Vorholt
 

Am 6. April fand das zweite Treffen des Forums Oberhausen-Ost in diesem Jahr statt. Im Bürgerzentrum Alte Heid trafen sich die Vertreter der Arbeitsgruppen, stellten neue Entwicklungen vor und diskutierten über weitere Vorgehensweisen.

Als Gast wurde Anita Takyi vom Kinderbüro der Stadt Oberhausen begrüßt. Sie schilderte ein Beteiliungsprojekt der Stadt auf dem Gelände des Uhlandparks. Hintergrund: Die Stadt hat beim Land Fördermittel zur Gestaltung und Modernisierung von fünf Kinderspielplätzen beantragt, für vier hat sie – bei einem Eigenanteil von zehn Prozent – den Zuschlag bekommen. Projekt Nummer 5 will die Stadt selbst finanzieren, dabei handelt es sich um das im Uhlandpark.
Im Bereich des seitlichen Zugangs aus Richtung Brücktorstraße sollen Spielgeräte aufgestellt werden. Vom 24. bis 26. April, jeweils von 14.30 bis 17.30 Uhr, können Bürger dort vor ihre Wünsche und Ideen zur Gestaltung der Fläche einbringen. Am dritten Tag soll es einen geselligen Ausklang geben, wenn möglich mit Kaffee, Kuchen, Grill und Kaltgetränken. Speziell die Schulen und Kindergärten in der Nähe werden gezielt vorab über diesen Termin informiert.
Das Forum selbst möchte nun einen zusätzlichen, weiteren Weg einschlagen und – vielleicht noch vor den Sommerferien – erstmals ein „offenes“ Forum anbieten, an dem auch das bestehende Forum teilnehmen soll. Mit einem offenen Forum für alle Bürger im Stadtteil soll die laufende Entwicklung fortgeschrieben werden und neue Ideen wie neue Mitstreiter gefunden werden, die sich zukünftig kontinuierlich im Forum engagieren können und sollen. Die AG „Veranstaltungen“ sammelt nun Ideen zur Gestaltung und Vorschläge zur Terminierung des offenen Forums, welches allerdings keine "Meckerecke" sein soll, so Hannes Schlaghecke.
Pfarrer Helmut Müller berichtete unter dem Titel „Connect“ vom Start eines wöchentlichen Treffs in der Markus-Gemeinde als ein Ort der Begegnung für Geflüchtete, ein Projekt der Flüchtlingsinitiative Oberhausen-Ost. Vielen Flüchtlingen stellen sich nach wie vor viele Fragen, die für Einheimische banal klingen, aber für die Neu-Bürger noch von großer Relevanz sind. Der Treff wird donnerstags von 14 bis 16 Uhr in der Markus-Kirche, Dietrich-Bonhoeffer-Straße 5 angeboten. „Wir sammeln die Fragen der Flüchtlinge und versuchen sie dann schrittweise zu beantworten, so Helmut Müller.
Bezüglich der Forums-Idee zur Zukunft, auf dem Gelände der leer stehenden ehemaligen St. Michael-Hauptschule ein Stadtteilzentrums Oberhausen-Ost (SZO) zu errichten, gab es wenig Neuigkeiten. Wie angekündigt, wurde seitens der Politik der Verwaltung ein Prüfauftrag erteilt. BOB-Vertreter Michael Kirschner, übrigens an diesem Tag einziger Lokalpolitiker in der Runde, bestätigte allerdings die ernsten Überlegungen im Rathaus, angesichts der hohen Nachfrage hier eine weitere vierzügige Gesamtschule zu installieren.
Beim zweiten Schwerpunkt des Bereichs „Wohnumfeld“ gibt es eine positve Entwicklung, die Aufwertung des Uhlandparks. Unter dem Titel „Ernte 46047“ wurden im Herbst dort erste Hochbeete angelegt, weitere folgten bei der „Saisoneröffnung“ Ende März. Dennoch musste, beinahe sprichwörtlich, Stephan Kutsch, Leiter der Jugendeinrichtung ParkHaus und einer der Hauptverantwortlichen bei diesem Projekt, Wasser in den Wein gießen. Zum einen sei die Aktion zwar gut angelaufen, doch das Ziel, im Wohnumfeld Mitbürger fürs Mitmachen zu gewinnen, wurde bisher nicht erreicht. Dazu gesellt sich nun ein praktisches Problem, die Wasserversorgung der Beete. In der Nähe der Beete befindet aktuell kein Wasserzugang. Hier müsse unbedingt eine Lösung her, so Kutsch.
Wer mehr zu diesem Thema wissen möchte, der kann sich direkt an Stephan Kutsch unter Tel.: 860120 oder an Stephanie Franken, „Wohnen im Pott“, unter Tel.: 99528111 wenden.
(von Jörg Vorholt)
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1 Kommentar
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Siegfried Räbiger aus Oberhausen | 17.04.2017 | 09:21  
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