G7-Gipfel in Elmau: Fluch oder Segen

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Garmisch-Partenkirchen: Elmau | Am 12.Mai fand in Garmisch-Partenkirchen unter obigem Titel eine Podiumsdiskussion auf Einladung der Georg-von-Vollmar-Akademie Kochel statt.

Über 250 Teilnehmer vom Jugendlichen bis zum Senior, vom Landwirt bis zum Touristen fanden sich im Akzent Hotel, trotz Champions League Spiel der Bayern, ein. Das Bayrische Fernsehen nahm die ganze Veranstaltung auf. Deutlich wurden die Standpunkte der Bürgermeister aus Krün und Garmisch, der Naturschützer und der Kritiker. Für die zwei Tage werden mindestens 130 Mio. € ausgegeben. Eingesetzt werden 25.000 Polizisten und Staatsschützer, 7.000 Journalisten werden erwartet.
Demonstranten soll kein Raum geboten werden.
Bauern und Campingplatzbesitzern wurde im Vorfeld nahegelegt, nicht an Gipfelgegner zu vermieten. Entsprechende Anfragen und Genehmigungen sind bisher nicht beantwortet worden. Die Bürgermeister beriefen sich darauf, keinen Einfluss oder Einblick in das Sicherheitskonzept zu haben. Der Willen einer Deeskalierung war seitens der Bürgermeister nicht zu spüren. Im Gegenteil Demonstranten werden im Vorfeld verunglimpft. Die Angst der Bürger wird geschürt. Sonderversicherungen können örtlich abgeschlossen werden.
Auch wenn von dem eigentlichen Gipfel in Elmau keine Ergebnisse zu erwarten sind, gibt der Alternative Gipfel vom 3.-4-Juni 2015 in München Gelegenheit auf die drängenden Probleme der Welt und die verfehlten Milleniumziele hinzuweisen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Millenniums-Entwicklu...
Oberstes Ziel ist die globale Zukunftssicherung mit vier programmatischen Handlungsfeldern:

• Frieden, Sicherheit und Abrüstung
• Entwicklung und Armutsbekämpfung
• Schutz der gemeinsamen Umwelt
• Menschenrechte, Demokratie und gute Regierungsführung

Konkretisieret in 8 Zielen, die wiederum in 18 Unterpunkten und 48 Indikatoren mit 1990 als Basis- und 2015 als Zieljahr festgelegt worden ist. Es ist damit möglich, die Erreichung der Ziele nicht nur zu beobachten – nicht erreichte Ziele müssen eingefordert werden. Hier werden Lösungsansätze des G 7 Gipfels erwartet.
Mit dem Gipfel der Alternativen soll die Kritik an der Politik in die Öffentlichkeit getragen werden.

Menschenrechtliche und friedenspolitische Ansätze sollen vorgestellt und diskutiert werden.

Detaillierte Informationen auf der Webseite www.alternativgipfel.org
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1 Kommentar
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Siegfried Räbiger aus Oberhausen | 18.05.2015 | 18:21  
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