Gesunde Ernährung ist auf dem Vormarsch - aber es gibt noch viel zu tun

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Andreas Blanke, gesundheitspolitischer Sprecher der GRÜNEN Ratsfraktion Oberhausen
Aus fast 2000 Rückmeldungen von Schülerinnen, Schülern und Schulleitungen aller Oberhausener Schulen ergibt sich ein eindeutiges Bild: Während die Grundschulen das Thema „Essen und Trinken“ im Sinne einer gesunden und ausgewogenen Ernährung mehrheitlich gut gelöst und durch das Schulobstprogramm wichtige Unterstützung erhalten haben, krankt es an den weiterführenden Schulen teils mehr als deutlich. So zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Befragung der Stadt Oberhausen zum Thema „Schulverpflegung“.

„Wir begrüßen, dass die Verwaltung zum ersten Mal systematisch das Thema angepackt hat und gemeinsam mit der Verbraucherzentrale und dem Jugendparlament die Schulen befragte“, sagt der gesundheitspolitische Sprecher der GRÜNEN, Andreas Blanke.
Die Rückmeldungen legen seiner Meinung nach dar, dass sehr wohl Interesse vorhanden ist, etwas zu tun. „Die Antworten zeigen außerdem die Bereiche auf, in denen wir was tun müssen.“ Als erstes Ziel will Blanke erreichen, dass gesundes Essen genauso in die Schulen gehört wie Mathe- und Deutschunterricht. Das beginnt bei Angeboten zum Frühstück, geht über ein abwechslungsreiches Mittagessen bis hin zum Snack am Nachmittag, denn „dass ein hungriger Magen nicht gerne lernt, sagt schon ein altes Sprichwort. Wenn wir also für alle gleiche Chancen beim Lernen erreichen wollen, müssen auch alle etwas Gutes und Leckeres gegessen haben.“
Andreas Blanke zieht aus den Umfrageergebnissen, dass eine gesunde Schulverpflegung nicht am Preis scheitern wird. „Erstens wird der Preis als nicht zu hoch angesehen und es gibt die Bereitschaft, etwas mehr zu zahlen, wenn das Angebot entsprechend besser und vielfältiger sei.“ Außerdem sprachen sich die Befragten für ruhigere Räumlichkeiten aus. Die älteren Schülerinnen und Schüler wünschen sich Ecken zum Chillen. „Also Orte, an denen sie sich auch nach dem Essen gerne aufhalten würden."

Die GRÜNEN erwarten von der Verwaltung, dass diese die kompletten Ergebnisse der Befragung zur Schulverpflegung in Oberhausen auf einer Sitzung des Schulausschusses präsentiert. Daran anschließend soll vorgestellt werden, welche Maßnahmen kurzfristig getroffen werden können, um die Situation in Oberhausen zu verbessern und die Schulen in ihren Bemühungen zu unterstützen. „Da die Verbraucherzentrale mit im Boot ist, gibt es somit einen kompetenten und erfahrenen Partner, der uns zeigen kann, wie es geht“, ist Blankes zuversichtliche Einschätzung.
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