Gewerkschaftspolitische Begegnung der GEW Freital und der GEW Oberhausen

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Vom 19. bis zum 22. Oktober 2013 trafen sich Mitglieder des GEW-Kreisverbandes Freital/Sachsen mit einer Delegation des GEW Stadtverbandes Oberhausen, um gewerkschaftspolitische und bildungspolitische Entwicklungen in Sachsen und Nordrheinwestfalen zu diskutieren.
Cornelia Schiemanowski, Vorsitzende des Stadtverbandes Oberhausen: „Es freut uns, dass die lange Tradition der Partnerschaft immer noch fortgeführt wird. Seit nunmehr 23 Jahren finden regelmäßig Besuche und darüber hinaus schriftliche und telefonische Kontakte statt. Man kann sagen, dass aus der gewerkschaftlichen Arbeit eine freundschaftliche Begegnung entstanden ist.“
Ausführlich wurde sich ausgetauscht über die gewerkschaftlichen Probleme in Oberhausen und Freital. Es ging um die Tarifrunde, die in Sachsen und auch in NRW im Frühjahr zu Streiks und gewerkschaftlichen Aktionen führte. Ausführlich wurde darüber beraten, wie die Streikbereitschaft der Lehrerinnen und Lehrer bei Tarifauseinandersetzungen verbessert werden kann.
Weitere wichtige Themen waren die Ergebnisse der Lernstandsvergleiche in beiden Bundesländern und die Umsetzung der Inklusion im gegliederten Schulsystem. Besorgt fragten die Kolleginnen und Kollegen in Ost und West nach der Schaffung der schulischen Rahmenbedingungen, die für wirkliche Inklusion unabdingbar sind.
Wie in jedem Jahr, gab es neben dem gewerkschaftlichen und politischen Austausch ein Kulturprogramm. In diesem Jahr fuhr die Gruppe in den Teutoburgerwald und besuchte bei schönstem Herbstwetter die aktuelle Ausstellung des LWL - Freilichtmuseums Detmold "Verflixt! Geister, Hexen und Dämonen" sowie das Hermannsdenkmal und die Externsteine.
Conny Ramm und Claus Scharschuch, GEW Freital/Sachsen, brachten abschließend die Meinung aller Delgationsteilnehmer zum Ausdruck: “Der Austausch über aktuelle Themen hat wieder einmal gezeigt, wie wichtig unsere GEW heute ist. Unsere Partnerschaft soll auch künftig dazu beitragen, die gewerkschaftliche Interessensvertretung zu stärken.”
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