Heraus zum Kampftag der Arbeiterbewegung

Anzeige
„Ich wünschte mir, der 1. Mai wäre endlich ein echter Feiertag. Das ist er aber erst dann, wenn niemand sich Sorgen muss, überhaupt einen Job zu finden, und alle, die einen Job haben, sich in ihrer Arbeit wohlfühlen und einen Lohn beziehen, mit dem sie und ihre Familien sorgenfrei und vernünftig leben können“, so Niema Movassat, Bundestagsabgeordneter der Partei DIE LINKE aus Oberhausen.
Movassat weiter: „Der Warnstreik im öffentlichen Dienst und der Metall- und Elektrobranche zeigen, dass deutsche Gewerkschaften nicht verlernt haben für ihre Kolleginnen und Kollegen einzustehen und zu kämpfen.
Meine Partei DIE LINKE und ich unterstützen daher die Forderung des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum 1. Mai nach neuen Regelungen für gute Arbeit. Insbesondere den Beschäftigten im öffentlichen Dienst gehört meine Solidarität im Kampf um bessere Löhne und Arbeitsbedingungen. Denn völlig zurecht kämpfen sie derzeit für eine Erhöhung der Löhne und wollen die Angriffe der Arbeitgeber auf bestehende Regelungen zu Urlaub, Arbeitszeit und Zuschläge abwehren. Allein in Oberhausen wurden mehrere hundert Stellen im öffentlichen Dienst gestrichen: Arbeitszeitverdichtung, Überstunden, unbezahlte Mehrarbeit, psychische und physische Krankheiten sind die Folge. Es ist daher mehr als verständlich, dass die Bediensteten im öffentlichen Dienst streiken. Die von der Gewerkschaft ver.di geforderten sechs Prozent sind dabei schon fast zu ‚zahm‘. Ich sage daher: ‚Ein gutes Leben für Alle ist möglich – gute Arbeit auch!‘ Deshalb hinaus zum 1. Mai.“
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.