Ideen für Stadtteilzentrum Ost

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Archivfoto: Vorholt

Die Oberhausener SPD stellt sich hinter die Forderung des Forums Oberhausen-Ost, das Gebäude der alten Hauptschule St. Michael als vielseitigen Stadtteiltreff zu nutzen. Dies haben die Sozialdemokraten auf ihrer Fraktionsklausur im niedersächsischen Lüneburg bekräftigt.

„Damit wollen wir die nächste Stufe der bisher im Rahmen des Projekts ,Soziale Stadt‘ geleisteten Arbeit erreichen“, erklärt dazu Ercan Telli (SPD). „Wir wollen vor allem die regulären Ressourcen der kommunalen Selbstverwaltung deutlich stärker als bisher zur Stabilisierung und Entwicklung benachteiligter Stadtgebiete nutzen.“

Kommunikation ankurbeln


Die Austausch-Plattform Oberhausen-Ost ist von der Werbegemeinschaft Knappeninitiative Oberhausen (Kino) und Bezirksbürgermeisterin Dorothee Radtke (SPD) im November 2015 initiiert worden. Die gesellschaftlich relevanten Gruppen des Stadtteils wie die Kirchengemeinden, Bildungs- und Sozialeinrichtungen sowie weitere Akteure wirken dort mit.
Das Bürgervotum liege vor, nun sei es an der Politik, diesem auch zu folgen. So könnten im Gebäude und auf dem Gelände der ehemaligen Schule um das Kommunale Integrationszentrum als Anker etliche Gruppen, Einrichtungen und Initiativen aus dem Stadtteil ihr Zuhause finden – mit reichlich Platz für Beratung, Kulturangebote, Sport und etliches mehr.
„Wir wollen, dass sich auch weiter etwas bewegt im Stadtteil, dazu müssen wir zusammenhalten.“ Unter dieser Prämisse hatten Bezirksbürgermeisterin Dorothee Radtke und die Werbegemeinschaft Knappeninitiative das Forum Oberhausen-Ost vergangenes Jahr ins Leben gerufen. Im Rahmen eines zweiten Treffens im April stellten die vier gebildeten Arbeitsgruppen ihre bisherigen Ergebnisse vor.
Ein Schwerpunkt der AG „Wohnumfeld“ ist die künftige Nutzung der auslaufenden Hauptschule St. Michael. Jürgen Schnug, Vorsitzender der Knappeninitiative, begrüßt die Unterstützung durch die SPD: „Wir wünschen uns die Errichtung eines Stadtteilzentrums Oberhausen-Ost (SZO) mit einer Ansammlung an sozialen, kulturellen oder sportlichen Freizeit- und Informationsangeboten. Ein Leerstand und ein damit drohender Schandfleck für den Stadtteil muss unbedingt vermieden werden. Mit entsprechendem politischen Rückenwind hoffen wir, die Idee nun weiter voran treiben zu können.“
Das nächste Forums-Treffen findet am 1. September statt.
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