Jahreshauptversammlung der Oberhausener GRÜNEN mit Arndt Klocke

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Oberhausen. Arndt Klocke, verkehrspolitischer Sprecher der GRÜNEN Fraktion im Landtag NRW, besuchte die Jahreshauptversammlung der Oberhausener Grünen am Dienstagabend.

Zu seiner Analyse des Ergebnisses der Landtagswahl gehörte, dass er Vermittlungsprobleme sowohl grüner Erfolge als auch politischer Ziele einräumte. Bei den Menschen kam offensichtlich nicht an, dass unter den Landes-Grünen beispielsweise so viel Lehrpersonal wie noch nie eingestellt wurde und den Städten und Gemeinden zwei Milliarden Euro für die Modernisierung von Schulen zur Verfügung stehen, von denen auch Oberhausen in den nächsten Jahren profitieren wird.
Die FDP hingegen punktete mit ihrem Frontmann Christian Lindner und der voll und ganz auf ihn zugeschnittenen Wahlkampagne. Es wurde festgestellt, dass zusehends die Macht der Bilder zähle, was auf Unverständnis traf. Zum Beispiel ließ sich Lindner auf einem Wahlplakat locker wartend in Turnschuhen vor einem Hörsaal ablichten. So locker dürften es die in NRW Studierenden jedoch nicht sehen, wenn sich die FDP im Land damit durchsetzt, wieder Studiengebühren einzuführen.
Einig waren sich die Anwesenden, dass die Grünen einfach darin besser werden müssen, ihre politischen Inhalte rüberzubringen. Dabei soll sich aber nicht verbogen werden, die Authentizität muss erhalten bleiben. Und – ausschlaggebend: Es müssen Wege gefunden werden mit der teils irritierenden Berichterstattung der Presse umzugehen. Anwesende stellten fest, dass sie in Zeitungsberichten den am letzten Sonntag stattgefundenen Landesparteirat in Mülheim an der Ruhr kaum wiedererkannten.
Abgesehen von einer Einzelmeinung waren sich die Oberhausener Grünen darüber einig, dass konkrete und fassbareProjekte, wie das Angebot eines NRW-Tickets für zwei Euro am Tag, zukünftig stärker in den Vordergrund treten müssen.
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Harald Traud aus Oberhausen | 28.05.2017 | 12:55  
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