Kein Fußbreit den Rassisten in Oberhausen!

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„Am Samstag, den 24. Oktober, will „Pro“ NRW in Oberhauen ihre rassistische Hetze gegen Migrantinnen und Migranten sowie Geflüchtete verbreiten. Die Übergriffe und Brandanschläge auf Flüchtlinge und ihre Unterkünfte in den letzten Wochen sind noch einmal sprunghaft angestiegen und zeigen deutlich, welch eine gefährliche geistige Brandstiftung sich unter dem rechten Mob verbirgt. Fast täglich liest man in der Presse von solchen Angriffen, und es ist reines Glück, dass es bisher nicht zu Todesopfern gekommen ist. Oberhausen ist bunt und wird den Rassisten keinen Millimeter für ihre Hassparolen und ihre vergiftende Stimmung einräumen“, erklärt Yusuf Karacelik, Fraktionsvorsitzender von DIE LINKE.LISTE Oberhausen.

„Während ein Teil der Bevölkerung mit großem Engagement Solidarität mit den Flüchtlingen zeigt, macht sich auf der anderen Seite ein rassistischer Mob immer stärker bemerkbar. Im Schatten von Pegida, der NPD und anderen Teilen der extremen Rechten wie „Pro“ NRW, angefeuert auch durch die Parolen der AfD, breitet sich die Gewalt gegen Flüchtlinge immer weiter aus. Und dem müssen wir uns entgegenstellen! Flüchtlinge werden zunehmend für sämtliche soziale Missstände verantwortlich gemacht. In Wahrheit beruhen diese aber auf einer vom Bund diktierten Sparpolitik, deren fatale Auswirkungen nun besonders deutlich zum Vorschein treten. Flüchtlinge sind weder für die leeren Kassen der Kommunen noch für Mängel im sozialen Wohnungsbau, fehlende Kita-Plätze oder unsanierte Straßen verantwortlich!“ erläutert Jens Carstensen, Sprecher des Kreisverbandes DIE LINKE in Oberhausen.

Der Kreisverband DIE LINKE Oberhausen, DIE LINKE.LISTE Ratsfraktion sowie die Linksjugend [´solid] Oberhausen unterstützen den Aufruf der Antifaschistischen Initiative Oberhausen und appellieren an alle Oberhausenerinnen und Oberhausener, sich an der Gegendemo zu beteiligen und ein Zeichen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu setzen. Flüchtlinge sind schutzbedürftig und brauchen unsere Unterstützung, damit sie sich nicht bedroht oder unwillkommen fühlen.

Lasst uns gemeinsam auf die Straße gehen!

am 24. Oktober 2015, 13 Uhr in Oberhausen-Osterfeld Mitte (Gildenstraße)
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Siegfried Räbiger aus Oberhausen | 21.10.2015 | 16:54  
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