Klausur der SPD

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Der Vorstand der SPD Oberhausen traf sich zur Klausur:„Zum einen haben wir uns der aus unserer Sicht sehr engen Verzahnung der Bundestagswahl 2013 und der Kommunalwahl 2014 gewidmet“, berichtet Dirk Vöpel, SPD-Bundestagskandidat für Oberhausen und Dinslaken, „denn für uns ist es eine Richtungswahl. Ganz einfach gesagt: Wenn dieses Jahr rot-grün an die Macht kommt, dann geht es auch den Kommunen besser und wir werden es hier in Oberhausen ganz deutlich merken. Wir müssen in Berlin dafür Sorge tragen, dass der Bund die Soziallasten der Kommunen auffängt, denn er hat die Verantwortung dafür.“
Natürlich laufen auch die organisatorischen Planungen für den kommenden Wahlkampf: „Unter anderem wollen wir gerne allen Genossinnen und Genossen in den beiden Städten die Chance geben, die Positionen aus dem nun vorgestellten Regierungsprogramm nicht nur zu lesen, sondern auch zu diskutieren und so fit zu werden für die Infostände und die heiße Phase. Hierzu sind spezielle Workshops in Planung.“
Doch nicht nur nach vorne blickten die Vorstandsmitglieder: „Wir haben auch Zwischenbilanz bei der Umsetzung unseres Arbeitsprogramms ´Partei der guten Hoffnung´ gezogen und festgestellt: Wir haben uns viel vorgenommen, schon viel gemacht, haben aber auch noch einiges vor der Brust“, stellt der stellvertretende Vorsitzende Bernhard Elsemann fest. „Zu den Vorhaben gehören insbesondere die Weiterentwicklung unserer Stadt unter sich ständig ändernden Rahmenbedingungen.“ Aber auch Einzelprojekte wie ein Kulturforum, das viele unterschiedliche Multiplikatoren der Szene mit einbeziehen soll. Ein Projekt von mehreren, welches nicht bei Parteigrenzen Halt macht, sondern viele Bürgerinnen und Bürger mit ihren Erfahrungen einlädt.
Aber auch die Auseinandersetzung mit dem Zukunftsprojekt „Metropole Ruhr“ wurde besonders vor dem Novellierungsvorhaben des RVR-Gesetzes lebhaft diskutiert. „Bei diesem Punkt stellten wir fest, dass wir uns ein städteübergreifendes Gemeinschaftsgefühl wünschen, wir uns aber von der eigenen Haustür lösen und zur Metropolregion aufmachen müssen. Noch viele Prozesse von der Infrastruktur bis zur Kultur sind mit zu gestalten“, so die zweite stellvertretende Vorsitzende Elia Albrecht-Mainz. Ein erster Schritt soll die weitere Intensivierung der Zusammenarbeit mit der Nachbarstadt Dinslaken sein. Michael Groschek dazu: „Nicht nur in Wahlzeiten wollen wir nun noch mehr auf die Dinslakener zugehen und somit schon im Kleinen regionale Kooperationen weiter pflegen.“
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