Nach der Wahlniederlage: "Posto geht auf die Brücke"

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Auf seiner Facebook-Seite räumt der SPD-Kandidat Apostolos Tsalastras seine Niederlage bei der Oberbürgermeisterwahl klar ein. „Das, was wir geleistet haben, war der Versuch einen Trend zu drehen“, so Tsalastras zur der 38-zu-53-Prozent Niederlage gegen den CDU-Kandidaten Daniel Schranz.

Ein Teil der Schuld sieht er dabei an der geringen Wahlbeteiligung. „Wenn die Wähler zu Hause bleiben, sind das in der Regel unsere Wähler", schreibt er in dem Internetportal und gibt sich optimistisch, was die Zukunft betrifft. „So viel Unterstützung hatten wir als Sozialdemokraten noch nie. Wenn wir alle so zusammenhalten, werden wir in fünf Jahren anders dastehen und gewinnen“, blickt er nach vorn.

Anerkennung bekommt er von Oberhausens SPD-Chef Mike Groschek, der nicht nur Daniel Schranz zum Wahlsieg gratulierte sondern auch Apostolos Tsalastras. „Du hast gekämpft wie ein Löwe“, sagte der Minister. „Wir haben eine klare Niederlage hinnehmen müssen. Wir haben Vertrauen verspielt, nicht in diesem Wahlkampf, sondern schon vorher.“

Groschek kündigte an, dass sich die SPD neu aufstellen wird und Tsalastras in die Parteispitze aufzunehmen. „Posto geht nicht von Bord, sondern geht auf die Brücke.“
Das Wahlergebnis
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1 Kommentar
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Siegfried Räbiger aus Oberhausen | 14.09.2015 | 21:12  
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