Niema Movassat (MdB, DIE LINKE): Gleiches Geld für gleiche Arbeit

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(Foto: http://www.equalpayday.de/)
Der Equal Pay Day ist der Tag, bis zu dem eine Frau arbeiten muss, um so viel Geld im Portmonee zu haben wie ein Mann am 31.12 des Vorjahres im selben Job bereits verdient hatte. 79 Tage sind es heute. „Frauen verdienen im Schnitt fast 22 Prozent weniger als Männer und das durch Begründungen, die sexistischer und diskriminierender nicht sein können“, erklärt der Oberhausener Bundestagsabgeordnete Niema Movassat (DIE LINKE). Weiter erklärt er:

„Frauen sind noch immer in vielen Berufen und Branchen unterrepräsentiert und in höheren Arbeitsverhältnissen sieht diese Repräsentanz noch schlechter aus. Zudem zeigt sich: Je höher die Qualifikation der Frau, desto höher die Lohnungleichheit. So beträgt die Lohndifferenz bei Ärzten und Ärztinnen fast 2000 Euro. Während Männer 2014 gut 7.867 Euro verdienten, bekamen Frauen für die gleiche Arbeit 5.909 Euro. Die Forderung „Gleiche Löhne für gleichwertige Arbeit von Frauen und Männern“ ist bisher nicht umgesetzt, denn Berufe, die überwiegend von Frauen ausgeübt werden, werden traditionell schlechter bewertet und bezahlt. Sogar bei gleicher Ausbildung, gleichem Alter, gleichem Beruf und gleichem Betrieb werden Frauen schlechter bezahlt.

Ich unterstützt die Aktionen zum heutigen Equal Pay Day und die Forderungen von Verdi und allen Aktivistinnen und Aktivisten, die mit ihren Equal Pay Day Aktion auf diese Ungerechtigkeit aufmerksam machen und unterstütze die Forderung für das Recht auf gleiche Löhne von Frauen und Männern. Das ist nicht radikal, es ist zeitgemäß.“
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Siegfried Räbiger aus Oberhausen | 25.03.2015 | 16:23  
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