Oberhausens CDU freut sich über Schul-Geld vom Land

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Aber Kritik am späten Sanierungseinsatz für marode Einrichtungen

Die Ankündigung der rot-grünen NRW-Landesregierung, zwei Milliarden Euro in die Sanierung maroder Schulen zu investieren, freut Gundula Hausmann-Peters. "Wir haben uns in Oberhausen gegen die Schließung von Schulen ausgesprochen und gerade im Rat der Stadt einen breiten Konsens erzielt", so die schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion: "Wir wünschen uns eine qualitative Schulentwicklung, bei der pädagogische Aspekte im Vordergrund stehen und nicht ökonomische. Es geht schließlich um die Zukunft unserer Kinder."

Auch für Simone-Tatjana Stehr, Fraktionsvorsitzende der Oberhausener CDU, war "der Tag, an dem sich die Landesregierung dazu entschlossen hat zu tun, was endlich getan werden musste, ein guter": "Die Lernbedingungen an den Schulen in Oberhausen sind zu einem viel zu großen Teil unwürdig und jeder, der in einer Schule arbeitet, weiß das. Man muss immer daran denken: Investitionen in Schulen sind Investitionen in die Zukunft von uns allen."

Die Pläne der Landesregierung sehen vor, dass die landeseigene NRW-Bank ab dem Jahr 2017 jährlich 500 Millionen Euro für die Schulsanierungen zur Verfügung stellt. Stehr: "Ich will den Freudentag nicht trüben, aber zwei Milliarden dürften auf das Land bezogen zu niedrig gegriffen sein. Außerdem stellt sich auch für mich die Frage, die Matthias Korfmann am Donnerstag in seinem Kommentar in der WAZ aufgeworfen hat: Warum erst jetzt und nicht schon vor zwei oder drei Jahren? Nun, die Antwort fällt leicht. Seit Monaten steht die rot-grüne Landesregierung unter enormem Druck - und im Frühjahr 2017 wird in Nordrhein-Westfalen gewählt."
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